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In der Nähe der barocken Pfarrkirche von Toblach liegt dieser stattliche Ansitz. Kern der Anlage ist ein mittelalterlicher Turm, der um 1500 von den Brüdern Herbst (daher der Name des Adelssitzes) erworben und zur heutigen Größe ausgebaut wurde. Im Inneren sind Räume mit Gratgewölbe, Holztäfelung, Balkendecken und Wandgemälden. Die Burg wurde 1500 n. Chr. von den Brüdern Kaspar und Christoph Herbst zu Herbstenburg als Vogteisitz erworben und zu einer befestigten Anlage umgebaut. Im Jahre 1511 diente die Herbstenburg Kaiser Maximilian I. als Hofquartier.  
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Im Dorfzentrum erheben sich gleich hinter der Pfarrkirche die mit Zinnen versehenen Mauern der  mächtigen Herbstenburg.  Die Anlagen wurde 1500 von den Brüdern Kaspar und Christoph Herbst zu  Herbstenburg gekauft und zu einer befestigten Anlage umgebaut. Sie war der Mittelpunkt einer  Festungsanlage, die über unterirdische Gänge bis zum sogenannten „Roten Turm“ im  nordwestlichen Teil des Dorfes reichte. In den Kellergewölben der Burg befanden sich die  Gefängnisse des Toblacher Gerichts. Sehenswert in Toblach ist auch der Rote Turm, welcher auch als Hornbergturm bezeichnet wird. Bei  dem Turm handelt es sich um einen Viereckturm mit Pyramidendach, welcher im Jahr 1430 erbaut  wurde. Der Erbauer des Turmes war Georg Hornberger. Von hier aus begann ursprünglich auch die  Wehrmauer von Toblach. Rote Turm. Ursprünglich hieß die von von dem um 1430 von Kärnten nach  Toblach eingewanderten Georg Hornberger erbaute Anlage " Hornberger Turm " erst später erhielt  sie wegen ihres roten Anstrichs die Bezeichnung "roter" Turm. Im Jahre 1559 erwarb Konrad Kurz den Hornberger Turm und nannte sich, da er vom Kaiser das  Recht erlangt hatte, sich nach der erwerbenden Ansitzen zu nennen, kurz zu Thurn. Einige Mitglieder dieser Familie übten der Pfleger in Toblach aus, bis die Linie 1623 ausstarb. Dem Pfleger Christoph  Konrad Kurz zu Thurn hatte seine Gemahlin 1622 ein Grabmal errichten lassen, das man heute noch  an der Nordmauer der Pfarrkirche besichtigen kann. Bereits um 1580 hatten die Kurz den Roten Turm an Heinrich von Winkelhofen verkauft. Die Herren von Winkelhofen, angeblich ursprünglich ein  Etschtaler Geschlecht, das im 11. Jahrhundert nach Schwaben ausgewandert sein soll, wo es in  Augsburg, Ulm und Ehingen nachweisbar ist, kam mit Georg Winkelhofen, der mit Dorothea Prackin von Asch (ein bakanntes  ladinisches Adelsgeschlecht) vermählt war, in das Pustertal. Georg von Winkelhofen war 1498 bis 1538 bischöflich-brixnerischer Amtmann und Richter in Anras. Er war ein sehr reicher Mann  und zu der Zeit der Bauernunruhen bei den Bauern nicht besonders gelitten. Er und sein ihm im Amt folgender Sohn Joachim von  Winkelhofen liehen 1442 dem Brixner Fürstbischof Kardinal Christoph von Madruzzo 1000 Gulden, wofür ihnen der Zoll in Bruneck  verpfändet wurde. Georg von Winkelhofen verstarb 1545 in Bruneck. Obwohl das Geschlecht der Winkelhofer sehr Kinderreich und  weit verzweigt war, erlosch seine Toblacher Linie in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts. (Trenkwalder). Ursprünglich gehörte auch der “Rote Turm zur Herbstenburg. Er soll auch heute noch mit einem unterirdischen Gang mit dieser verbunden sei !?
Der Erbauer des Turmes war Georg Hornberger. Von hier aus begann ursprünglich auch die Wehrmauer von Toblach. Rote Turm. Ursprünglich hieß die von von dem um 1430 von Kärnten nach Toblach eingewanderten Georg Hornberger erbaute Anlage " Hornberger Turm " erst später erhielt sie wegen ihres roten Anstrichs die Bezeichnung "roter" Turm. In der Nähe der barocken Pfarrkirche von Toblach liegt dieser stattliche Ansitz. Kern der Anlage ist ein mittelalterlicher Turm, der um 1500 von den Brüdern Herbst (daher der Name des Adelssitzes) erworben und zur heutigen Größe ausgebaut wurde. Im Jahre 1500 erwarben die Brüder Kaspar und Christoph von Herbst den mittelalterlichen Wehrturm, um ihn zur heutigen Größe auszubauen. Daher hat der Ansitz auch den Namen seiner Erbauer.