Die aus Bruneck stammende Familie Jöchl erwarb das Haus im Jahre 1460 und  unternahm umfassende Umbauten, auf die das derzeitige spätgotische Aussehen  zurückzuführen ist. An der Decke eines der schönen Zimmer des ersten  Stockwerks ist neben dem Wappen der Familie Jöchl und der Jahreszhal 1469 der  Name Matthias Jöchl zu sehen. Das Wappen der Grafen Enzenberg auf dem  Hauptportal zeugt von der Eigentumsübertragung im Jahr 1642. Obwohl die Eisenvergitterung im Erdgeschoß und im oberen Stockwerk, als auch  die zahlreichen barocken Stukkaturen sind sicherlich nach dem ersten Umbau im  15. Jahrhundert dazugekommen. Einige Innenräume, die derzeit als  Gerichtskanzleien benützt werden, sind gewölbt, aber der Großteil der Zimmer ist  mit prächtigen spätgotischen geschnitzten und bemalten Holzdecken geziert. Der bauliche Kern des Ansitzes Jöchlsthurn ist ein alter Stadtturm. Im 15. ]h.  wurde daraus das Wohnhaus der Bergbauunternehmerfamilie Jöchl. In den  Räumen mit spätgotischen Fresken und Holzdecken aus der gleichen Zeit sind  Ausstellungen zur Bergbaugeschichte des Landes zu sehen. Ursprünglich Verwaltungssitz der Familie Jöchl, jenes altehrwürdigen  Geschlechts, dem der lange florierende Bergbau am Schneeberg seinen Aufstieg  verdankte, ist der Jöchlsthurn heute Familiensitz der Grafen von Enzenberg. Nach dem Aussterben der Jöchl diente er mehreren adeligen Familien als  Wohnsitz. Von 1836-1980 waren im Jöchlsthurn das Bezirksgericht und andere  Ämter untergebracht. Nach einer umfassenden Restaurierung wurde der Ansitz  vom Land Südtirol angemietet und dem Landesbergbaumuseum zur Verfügung  gestellt. Die Ursprünge des Ansitzes gehen in zwar unbekannte, aber doch wohl in  recht frühe Zeiten zurück. Der Grundriss des heutigen Baues sowie andere Indizien deuten nämlich an , daß die Jöchl im  15. Jahrhundert einen bereits vorhandenen, quadratischen Wohnturm ausbauten und erweiterten. Hanns Jöchl  - er  entstammte dem blühenden Geschlecht Jöchl in Stegen bei Bruneck - kam als junger Mann nach Sterzing und scheint  hier 1406 erstmals urkundlich auf. Zuerst als Gastwirt und dann als Gewerke kam er bald zu hohem Ansehen und  vermählte sich mit Katharina Zant von Elzenbaum, wo heute noch der Zantturm an diese auch in Sterzing begüterte  Familie erinnert. So könnte Hanns Jöchl durch seine Heirat in den Besitz des Ur-Jöchlsturmes gekommen sein, der vielleicht ursprünglich  des Zant gehört hat und möglicherweise dem Elzenbaumer Turm ähnlich war.  Zwischen 1770 und 1785 war im  Jöchlsthurn eine Schule untergebracht. Später wohnten hier Nonnen aus dem Stift Sonnenburg. Seit 1836 ist  der Ansitz Gerichtsgebäude und bis 1969 auch Gefängnis. - und heute - geschlossen (?)
Über dem Portal ist das Allianzwappen der Enzenberger und Fuchs angebracht. Geschaffen vom Künstler Gregor Schwenzengast Der bauliche Kern des Ansitzes Jöchlsthurn ist ein alter Stadtturm. Im 15. ]h. wurde daraus das Wohnhaus der Bergbauunternehmerfamilie Jöchl
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Alter Wohnturm in Sterzing, der seinen Namen und seine heutige Gestalt mit den vier interessanten Treppengiebeln dem um 1460 in Sterzing eingewanderten reichen Bergwerksunternehmer Jöchl verdankt und seit 1643 im Besitz der heutigen Grafen Enzenberg ist. (?)
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