Im Volderwald, zur Gemeinde Tulfes gehörig, steht in der Nähe der alten Römerstrasse ein Ansitz, dessen Geschichte tief ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm liegt am Weg zur Volderer Brücke zwischen Borgia Kapelle und einer steilen Waldschlucht. Er ist auch vom Tal aus sichtbar
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Im Volderwald erhebt sich in der Nähe der Römerstraße ein mittelalterlicher Ansitz Der Turm war ursprünglich höher, wie Abbildungen aus dem 19. Jh. beweisen. Er wurde wahrscheinlich bei der Wiederherstellung nach 1874 etwas "gestutzt". Wie einst die Kolb von Gasteig mag man das Inntal überblicken und sich in dem von vier Seiten erhellten Raum wie ein Ritter des 13. oder 14. Jahrhunderts fühlen 1572 kaufte Erzherzog Ferdinand den Turm und bezahlte dafür 4100 Gulden und 100 Gulden Leutkauf. Zum Turm gehörte damals noch ein "paumbgarten" und ein kleines Krautgärtl. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts finden wir in einem Bericht des Obristjägermeisteramtes die Bemerkung, dass dem Ansitz auch eine Jagd und Fischerei sowie Geflügelzucht beigegeben war In der Nähe der alten Römerstrasse  steht ein Ansitz, dessen Geschichte tief ins Mittelalter zurückreicht Die erste Erwähnung der heutigen Bezeichnung nach Herta Öttl erst 1568 nachweisen lässt Der Kolbenturm liegt am Weg zur Volderer Brücke zwischen Borgia Kapelle und einer steilen Waldschlucht. Er ist auch vom Tal aus sichtbar. Seit dem 15. Jh. wurde der Kolbenturm wohl kaum mehr von adeligen Inhabern bewohnt. So diente er den jeweiligen Pächtern wahrscheinlich nur mehr als Heutenne. Ein Sighard war 1268 landesfürstlicher Verwalter auf  Burg Friedberg. Die Kolf führten das Prädikat "von Gasteig", auch  ihr Turm wurde schon in ältester Zeit so genannt Den heutigen Namen erhielt der Turm nach Burglechner und Mayrhofen erst unter dem 1380 gestorbenen  Michael Kolb. Der Kolbenturm stellt einen mittelalterlichen Vorläufer der Ansitze aus der Zeit der Spätgotik und der Frührenaissance dar. Ein auch zur Verteidigung eingerichteter Wohnturm
Im Volderwald erhebt sich in der Nähe der Römerstraße ein mittelalterlicher Ansitz, der auch vom Tal aus sichtbar ist. Es handelt sich dabei um einen Wohnturm, der auch für Verteidigungszwecke geeignet war. Er stellt einen frühen Vorläufer von Ansitzen der Spätgotik und Frührenaissance dar.  Der Kolbenturm wurde um 1200 vom Geschlecht der Kolb erbaut, das schon 1166 in Trient nachweisbar ist. Der Turm soll seinen heutigen Namen nach Burglechner und Mayrhofen schon von dem 1380 verstorbenen Michael Kolb erhalten haben,
In der Nähe der alten Römerstrasse steht ein einzelner Turm dessen Geschichte weit ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm wurde um 1200 vom Geschlecht der Kolb erbaut, das schon 1166 in Trient nachweisbar ist