Im Volderwald, zur Gemeinde Tulfes gehörig, steht in der Nähe der alten Römerstrasse ein Ansitz, dessen Geschichte tief ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm liegt am Weg zur Volderer Brücke zwischen Borgia Kapelle und einer steilen Waldschlucht. Er ist auch vom Tal aus sichtbar
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Im Volderwald, der zur Gemeinde Tulfes gehört, steht in der Nähe der alten Römerstrasse  ein Ansitz, dessen Geschichte tief ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm liegt am  Weg zur Volderer Brücke zwischen Borgia Kapelle und einer steilen Waldschlucht. Er ist  auch vom Tal aus sichtbar. Angeblich wurde der Turm um 1200 von den Kolb erbaut, die um 1166 urkundlich in Trient  vorkommen. Ein Sighard war 1268 landesfürstlicher Verwalter auf  Burg Friedberg. Die Kolf  führten das Prädikat "von Gasteig", auch  ihr Turm wurde schon in ältester Zeit so  genannt. Den heutigen Namen erhielt der Turm nach Burglechner und Mayrhofen erst unter  dem 1380 gestorbenen  Michael Kolb.  Der Kolbenturm stellt einen mittelalterlichen Vorläufer der Ansitze aus der Zeit der  Spätgotik und der Frührenaissance dar. Ein auch zur Verteidigung eingerichteter  Wohnturm. Er misst 9 m im Geviert, ist 20 m hoch, und besteht aus regelmäßig gelagertem,  mit schön ausgestrichenen Mörtelfiguren versehenem, 1 Meter 50 starkem Mauerwerk, das  sich im ersten Stock auf 1 m 40 cm verjüngt.  Der Turm war ursprünglich höher, wie Abbildungen aus dem 19. Jh. beweisen. Er wurde wahrscheinlich bei der  Wiederherstellung nach 1874 etwas "gestutzt". Die auf die gleiche Zeit zurückgehenden großen, stilwidrigen  Fenster wurden vor einigen Jahren nach Angaben des Denkmalamtes wieder verkleinert. Der Turm wird durch ein  Zeltdach bekrönt. Der heutige Eingang an der Ostseite wurde erst zu Ende des 19. Jahrhunderts ausgebrochen. Der  ursprüngliche  Zugang war, wie bei Wehrbauten des 13. Jh.s. üblich, im ersten Obergeschoß und ist noch als  vermauerte Nische an der Nordseite erkenntlich.  Wie einst die Kolb von Gasteig mag man das Inntal überblicken und sich in dem von vier Seiten erhellten Raum wie  ein Ritter des 13. oder 14. Jahrhunderts fühlen. Seit dem 15. Jh. wurde der Kolbenturm wohl kaum mehr von  adeligen Inhabern bewohnt. So diente er den jeweiligen Pächtern wahrscheinlich nur mehr als Heutenne. 
In der Nähe der alten Römerstrasse steht ein einzelner Turm dessen Geschichte weit ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm wurde um 1200 vom Geschlecht der Kolb erbaut, das schon 1166 in Trient nachweisbar ist Der aus starken Mauern errichtete Viereckturm hat seinen wehrhaften Charakter bis heute erhalten. Der Ansitz besteht aus einem Wohnhaus und einem getrennt stehenden Turm. dürfte ursprünglich wohl ein Vorwerk der Burg Friedberg gewesen sein. Oder er dienter zur Überwachung der alten Römerstrasse.