Bei der Volderer Brücke lag einst ein reicher Schatz begraben. Unter der Volderer Brücke, die im Jahre 1809 heiß kämpft war, lag vor alten Zeiten ein kostbarer Schatz vergraben, den ein Venediger-Männlein durch seine Kunst auffand. Aber das Mandl war von seinen anderen Bergfahrten her schon so schwer mit Schätzen beladen, dass es für diesmal den neugefundenen Schatz nicht hob, sondern noch tiefer versenkte und dazu sprach: “Wer da diesen Schatz will heben,  Muß sich einen Geißbock kaufen,  Sieben Jahr ihm Hafer geben,  Mit ihm übern Schatz dann laufen."  Dieses Rezept hatten drei Handwerksburschen heimlich erlauscht, die im Gebüsch neben der Brücke Rast hielten. Sie beschlossen, dem Rat des Männleins zu folgen, kauften sich einen jungen Geißbock, fütterten ihn sieben Jahre lang mit bestem Hafer und liefen dann alle drei mit dem feisten Bock über die Stelle, wo das Männlein den Schatz versenkt hatte.Im gleichen Augenblick öffnete sich der Boden; das blanke Gold und Silber leuchtete den drei Gesellen entgegen, die den Schatz hoben, unter sich teilten und von nun an wohlhabende Leute waren.
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Die alte Volderer Holzbrücke blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück. Lange Zeit war sie die  einzige Brücke über den Inn zwischen Hall und Schwaz. Dadurch war sie in den Kriegen der  vergangenen Jahrhunderte von großer Strategischer Bedeutung. Deshalb wurde sie bei jeden  Vorstoß feindlicher Truppen stark bewacht und oftmals heftig umkämpft. 1847 ersetzte man sie  durch eine neue Holzbrücke, da die alte sehr baufällig geworden war. Diese neue Brücke wiederum  musste in den 1940 Jahren einer neuen Betonbrücke weichen. Aber auch diese Brücke wurde im  Zuge des Autobahnbaues gesprengt. Heute ist an der Stelle eine Stahlbetonbrücke über Inn und  Autobahn.  Erzherzogin Magdalena (1532-1590) war die Schwester des damaligen Landesfürsten Ferdinand II.  und auch Gründerin des adeligen Damenstiftes zu Hall. In jungen Jahren liebte sie es, den Inn auf   den flachen Innschiffen hinunter zu fahren. Auf einer dieser Fahrten geschah es nun, dass sich ein Tau des Schiffes in einem Holzpfeiler unter der Brücke verhängt hatte und das Schiff zu kentern  drohte. In dieser Lebensgefahr gelobte die junge Erzherzogin für den Fall ihrer Rettung eine  Wallfahrt zum Heiligen Blut in der Oswaldkirche in Seefeld. Da erschien wie aus dem Nichts, ein alter Mann, zog das Schwert, hieb das Seil entzwei und  verschwand genau so plötzlich wie er erschienen war. Das Schiff war damit gerettet. Magdalena  war überzeugt dass der Heilige Petrus selbst es war der sie aus ihrer unglückseligen Lage gerettet hatte. Ihm zum Dank ließ  sie ein großes Bild des Apostels anfertigen und in der Haller Stiftskirche  aufstellen.
In der Nähe der alten Römerstrasse steht ein einzelner Turm dessen Geschichte weit ins Mittelalter zurückreicht. Der Kolbenturm wurde um 1200 vom Geschlecht der Kolb erbaut, das schon 1166 in Trient nachweisbar ist So oder sehr ähnlich wird die alte Holzbrücke bei Volders ausgesehen haben. Sie war lange Zeit die einzige Brücke über den Inn. Ihm zum Dank ließ  sie ein großes Bild des Apostels anfertigen und in der Haller Stiftskirche aufstellen.