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Der Ansitz Kreit befindet sich in der Eppaner Fraktion St. Michael und ist wahrscheinlich der weitum sichtbarste Ansitz im Überetsch.Der uralte Weinhof Kreith liegt zwischen Eppan und Kaltern. Dieser Gebäudekomplexx zählt zu den ausgewogendsten Anlagen aller Überetscher Ansitze. Seit dem frühen 19. Jahrhunder ist Kreit in bäuerlichen Besitz. In der Mitte des 17. Jahrhunderts übernahm die Familie Zeffer das Gebäude und wurde kurz darauf mit dem Namen "von Zephyris" und dem Prädikat "von Greith" geadelt. Der letzte Nachkomme dieser Familie war Priester, drei Generationen blieb der Hof nun in ehrwürdiger Hand.
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  Die frei im Hof stehende Kapelle wurde 1661 erbaut und ist dem hl. Antonius Abt geweiht. Die Ehefrau des Johann Anton Zephyris zu Greith, Ursula von Kempter aus Brixen, stiftete am 27. Oktober 1670 eine bedeutende Geldsumme, auf dass fortan jede Woche im Kreiter Kirchlein eine Messe gelesen werden solle. Diese Masse war 1803 noch vorhanden, kam aber dann in der Napoleonischen Zeit ab. Heute wird nur noch sehr selten Messe gelesen im Antonius Kirchlein zu Kreith. Der Hauptort der Großgemeinde nennt sich St. Michael und lässt die Herzen derer, die einen Einkaufsbummel lieben, höher schlagen.  Die Kapelle des Ansitzes - St. Anton Abt Kapelle, stammt aus der Zeit um 1661 n. Chr.  An dieses bereits im 16. Jh. errichtete Langhaus mit Kreuzgratgewölbe wurde 1661 bis 1668 ein gerade abschließender Chorneubau mit Klostergewölbe angefügt.  Am Gewölbe des überhöhten Altarraumes sind stuckierte Fruchtgehänge, Engelsköpfe und Knorpelwerk. Der Boden besteht aus glasierten Rautenziegeln. Am Gewölbe ist ein Bild der heiligen Dreifaltigkeit. Die Wandgemälde sind wohl von Ludwig Plazer und zeigen im Chor Szenen aus der Kindheitsgeschichte Jesu die erst 1991 aufgedeckt wurden. Ebenso sieht man eine Anbetung der Hirten, der hl. Drei Könige. Eine Szene zeigt die Flucht nach Ägypten.  Der Altar ist ein Nischenaufbau mit kanelierten Säulchen und zeigt am Altarbild den hl. Anton Abt wie er die Madonna verehrt. Signiert ist das Bild mit S. R. 1782. Die Statuen wurden leider 1965  gestohlen. Die ausgedehnte Hofanlage auf einem Hügel inmitten von Weingärten bildet ein überaus malerisches Ensemble selbst in dieser Gegend in der man  allenthalben auf romantische versteckte Bauwerke trifft. Kreit (Kreith), der stattliche Weinhof im Blickfeld der Südtiroler Weinstrasse ist schon wegen seiner beherrschenden Lage und seiner typischen Bauform einer der meistbewunderten Ansitze im Überetsch. Zu erwähnen wäre noch ein Fresko an der Außenwand der Fassade das den Tod des hl. Franz Xaver zeigt. (18. Jh.)
Ende des 16. Jahrhunderts, genau um 1596 wurde der Bauernhof Kreit zum Ansitz erhoben. Bauer Elias Leys baute den Hof zur gleichen Zeit um. Darüber existieren noch Dokumente. Der uralte Weinhof Kreith liegt zwischen Eppan und Kaltern. Dieser Gebäudekomplexx zählt zu den ausgewogendsten Anlagen aller Überetscher Ansitze. Die frei im Hof stehende Kapelle wurde 1661 erbaut und ist dem hl. Antonius Abt geweiht. Heute wird nur noch sehr selten Messe gelesen im Antonius Kirchlein zu Kreith. Der Altar ist ein Nischenaufbau mit kanelierten Säulchen und zeigt am Altarbild den hl. Anton Abt wie er die Madonna verehrt. Signiert ist das Bild mit S. R. 1782. Die Statuen wurden leider 1965 gestohlen !