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Der Ansitz Kreit befindet sich in der Eppaner Fraktion St. Michael und ist wahrscheinlich der weitum sichtbarste Ansitz im Überetsch.Der uralte Weinhof Kreith liegt zwischen Eppan und Kaltern. Dieser Gebäudekomplexx zählt zu den ausgewogendsten Anlagen aller Überetscher Ansitze. Seit dem frühen 19. Jahrhunder ist Kreit in bäuerlichen Besitz. In der Mitte des 17. Jahrhunderts übernahm die Familie Zeffer das Gebäude und wurde kurz darauf mit dem Namen "von Zephyris" und dem Prädikat "von Greith" geadelt. Der letzte Nachkomme dieser Familie war Priester, drei Generationen blieb der Hof nun in ehrwürdiger Hand.
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   Einer der schönsten Ansitze in der Gegend von St. Michael in Eppan ist das heutige Weingut  Kreit. Hier haben sich nicht nur die Wohngebäude (Herrenhaus, Baumannhaus) weitgehend in ihrer  Ursprünglichkeit erhalten, Ställe und Wirtschaftsräume interpretieren den Ansitz als  Wirtschaftsbetrieb (als »Orangerie« erwähnt). Als Glücksfall sind auch die ausreichenden  archivalischen Belege zum Umbau des mittelalterlichen Baukerns anzusehen.  Von den Leis erbaut,  1612 im Besitz des Wolfgang Mitterhofer, 1632 Anton, seit 1655 Johann Anton Zeffer, die 1641 mit  »von Zephyris« geadelt werden (Prädikat: von Greith). Wie fast alle anderen Überetscher Edelsitze wurde auch Kreit aus einem Bauerngehöft zu einem Ansitz adaptiert. Hier kennt man sogar das genaue Datum dieser Herrenmäßigen Umbauten. Dieser  großzügige Umbau erfolgte in den Jahren 1596/97. Nach einer Eintragung im Altenburgischen  Verfachbuch vom 22. Juli 1596 hatte der damalige Besitzer des Weinhofes auf Kreit, Elias Leys aus  St. Michael, wo er “unterm Alber” wohnhaft war, mit einem welschen Maurermeister mit Namen Luca  Allio einen Vertrag geschlossen. Eine Holzdecke aus dem Ansitz ist heute in Schloß Freudenstein eingebaut. Sie hält die  Erinnerung an die früheren Besitzer Zephyris wach. (In Aldrans bei Innsbruck gibt es ein Zephyris-  Schlössl, ob dies damit in Zusammenhang steht, weiß ich nicht) Anlaß zum Einbau dürfte 1693 die  Hochzeit des Franz von Zephyris und Mosaur mit Regina Thalhammer zu Thalegg gewesen sein. In  den Bildfeldern treten allegorisch-religiöse Thematiken auf, so etwa die Sehnsucht der an die Welt  gefesselten Seele nach Gott, die Seelenbegleitung durch den Schutzengel und die Gottesbeleidigung, sinnlich ausgedrückt durch Pfeile, die zum Himmel gerichtet sind, wo sie Auge und Ohr des Allmächtigen treffen, der allerdings  keinen Pfeil erwidert (nach den Pia Desideria des Herman Hugo).  Am Wappenfeld des »Franziscus de Zephyris« ist sein Motto zu  finden: »Der Arbeit Lohn ist Ehr und Guet / Des Müessiggangs Khranckheit Armueth.«   Über die Besitzerfolge in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ist nichts bekannt, um 1640 dann stand der Ansitz Kreit im  Besitz der aus Brixen zugewanderten Familie Familie Zeffer, auch Zephyris genannt. Als diese am 10. Oktober 1641 von Kaiser  Ferdinand II. in den Erbländischen Ritterstand erhoben wurde, erbat und erhielt sie als Prädikat den Namen ihres Eppaner Ansitzes,  “von Greit” Der Ansitz stand nun durch mehr als ein Jahrhundert im Besitz der von Zephyris zu Greit. Der letzte von Zephyris zu  Eppan war Dr. theol. Johann Nepomuk von Zephyris-Greit, der 1758 - erst 31 Jahre alt - Pfarrer von Eppan St. Pauls wurde und schon  drei Jahre später, am 16. Jänner 1761 starb. Ein weiterer Priester folgte als Besitzer. Dieser verstarb1776. Heute ist dieser weithin  sichtbare Überetscher Ansitz schon seit langem im Besitz der bäuerlichen Familie Raifer.  
Ende des 16. Jahrhunderts, genau um 1596 wurde der Bauernhof Kreit zum Ansitz erhoben. Bauer Elias Leys baute den Hof zur gleichen Zeit um. Darüber existieren noch Dokumente. Der uralte Weinhof Kreith liegt zwischen Eppan und Kaltern. Dieser Gebäudekomplexx zählt zu den ausgewogendsten Anlagen aller Überetscher Ansitze. Der Ansitz Kreit befindet sich in der Eppaner Fraktion St. Michael und ist wahrscheinlich der weitum sichtbarste Ansitz im Überetsch. Der uralte Weinhof Kreith liegt zwischen Eppan und Kaltern. Dieser Gebäudekomplexx zählt zu den ausgewogendsten Anlagen aller Überetscher Ansitze.