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Der hohe und charakteristische Bau ist umgeben von einer zinnengekrönten Ringmauer. Diese wird überragd von einem achteckigen Turm. Erstmals erwähnt wurde der Bau in einem Pergament aus dem 18. Jh. Im 15. Jahrhundert kamen die Herren von Pallaus in den Besitz dieses heute schlossähnlichen großzügigen Ansitz. Die urkundliche Erwähnung der Pallauser zwischen 1170 und 1375 erzählen vom Aufstieg eines Geschlechts das aus dem bäuerlichen Stand hervorgegangen war. Sie waren im Dienst der Brixner Fürstbischöfe. Sie waren Hüter von Burgen und Meierhöfen. Die Pallauser hielten sich offenbar im Umfeld der Mächtigen auf. Spätestens seit 1327 siegelten sie mit eigenem Wappen. Zu Martini 1496 wurde der erste Spatenstich zum Bau von "Sarnegk" auf dem "Püchl ob Campanne" gesetzt.
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Das einfache, aber ungemein malerische Schloss liegt, wenig befestigt, am Rande eines Abhangs, mitten in einen Park und wird durch eine erneuerte Zinnenmauer abgeschlossen. Der leicht  restaurierte Hauptbau selber wird von einem mächtigen achteckigen Turm überragt. Der Ursprung des Schlosses geht auf das 12. Jahrhundert zurück. Bis Mitte der 1990er Jahre glich Pallaus einem verwunschenen Schloss, dem hinter verwilderten Sträuchern und vier riesigen Mammutbäumen der Verfall drohte Im Frühjahr 1993 kauften Ida Tratter und Josef Schmidhammer aus Bruneck das Schloss und restaurierten es vorbildlich. Die Ursprünge von Pallaus gehen auf das Jahr 1497 zurück. Das Schloss gehört auch derzeit der gräflichen Familie Dudan, die sich die Behebung der erlittenen Schäden am Gebäude und an der Einrichtung sehr angelegen sein lässt. Das Schloss wird von einem weitläufigen Park umgeben. Ein Gewinn für Sarns ist auch der gute Kontakt, den die neuen Schlossbesitzer mit den Sarnsern pflegen und ihr Schloss mit dem schönen Park den Sarnser Vereinen öfters für Feste zur Verfügung stellen. Über dem Tor in der Umfassungsmauer ist dieses Relief. Nach 1828 ging Schloss Pallaus vom gleichnamigen Geschlecht in andere Hände über und gelangte schliesslich in den Besitz des Barons von Schönberg, eines deutschen Staatsbürgers Auch im Schloss hauste zwischen 1943 und 1945 militärische Einquartierung, was schwere Schädigungen der Raume und Einrichtung mit sich brachte. Das Schloss gehörte über mehrere Jahrhunderte der Familie gleichen Namens, deren Geschichte eng mit den Geschicken des Hochstiftes Brixen verbunden war Im 19. und 20. Jahrhundert wechselten die Besitzer von Pallaus aber noch mehrmals. Auf die aus Kaltern stammenden Freiherren von Unterrichter (1860 -1875) fölgte die Ära des Barons Ernst Schönberg 1926 zog der aus Spalato gebürtige und unter dem Faschismus zur Geltung gelangte Graf Allesandro Dudan in das Schloss ein. 1995 wechselte der Ansitz neuerlich den Besitzer und wurde, nach Jahrzehnten des Niederganges, durch eine umfassende Resturierung vor dem drohenden Verfall gerettet
Das stattliche aber wenig bewehrte Schloss mit vier Ecktürmchen und dem eigenartigen Mittelturm wurde zwischhen 1497 und 1515 von den Brüdern Nikolaus und Hans Palauser erbaut und blieb bis 1828 im Besitz dieses Geschlechtes, das eine der angesehendsten Familien des Brixner Hofadels war. Die Familie Pallaus residierte hier bis 1824. Während der Tiroler Freiheitskriege diente es als Hauptquartier der französischen Truppen und ist das einzige Schloss, dass der Brandschatzung der Franzosen vom 6. Dezember 1809 entging. 1860-1875 erfolgte der Umbau durch Carl von Unterrichter.1995- 1998 restaurierte die Familie Schmidhammer das Schloss. Es befindet sich in Privatbesitz.
Dank der feinfühligen Sanierung durch die letzten Besitzer, Herrn und Frau Tratter, gehört Schloss Palaus zu den schönsten Burgen Südtirols. Die Schreibweise des Schlosses variert in der Literatur: Palaus und Pallaus. Kaiser Maximilian I. erhebt Nikolaus und Hans Pallaus, die Söhne des Paul, in den Ritterstand und bestätigt damit ihren alten Adel. Gleichzeitig erklärt der Kaiser den Sitz der Pallauser in Sarns zum Adelssitz.