Copyright © April 2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Der hohe und charakteristische Bau ist umgeben von einer zinnengekrönten Ringmauer. Diese wird überragd von einem achteckigen Turm. Erstmals erwähnt wurde der Bau in einem Pergament aus dem 18. Jh. Im 15. Jahrhundert kamen die Herren von Pallaus in den Besitz dieses heute schlossähnlichen großzügigen Ansitz. Die urkundliche Erwähnung der Pallauser zwischen 1170 und 1375 erzählen vom Aufstieg eines Geschlechts das aus dem bäuerlichen Stand hervorgegangen war. Sie waren im Dienst der Brixner Fürstbischöfe. Sie waren Hüter von Burgen und Meierhöfen. Die Pallauser hielten sich offenbar im Umfeld der Mächtigen auf. Spätestens seit 1327 siegelten sie mit eigenem Wappen. Zu Martini 1496 wurde der erste Spatenstich zum Bau von "Sarnegk" auf dem "Püchl ob Campanne" gesetzt.
Home Schloss Pallaus Tourismus Links
Von diesem hohen und charakteristischen Bau, der gewohnheitsmäßig als Schloß bezeichnet wird, in  Wirklichkeit aber mehr ein Ansitz ist, umgeben von einer zinnenbewehrten Mauer und überragt von  einem breiten, achteckigen Turm, ist bereits in einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert die Rede.  Die mittelalterliche Konstruktion wurde im 15. Jahrhundert restauriert und schliesslich, als die Herren  von Pallaus in ihren Besitz kame, erhielt sie im 16. Jahrhundert die gegenwärtige charakteristische  Umformung zu einem Renaissancebau mit Balkonen und Türmen, Dacherkern und Spitzdächern, welch  letztere der spätesten Bauperiode angehören. Der ganze Bau wirkt überaus malerisch. Kaiser  Maximilian erteilte 1497 die Bewilligung für den Burgbau, den die Herren von Pallaus 1545  fertigstellten. Susanne Pallaus nahm 1560 zahlreiche Veränderungen, besonders der Inneneinrichtung, vor.  Nach 1828 ging Schloss Pallaus vom gleichnamigen Geschlecht in andere Hände über und gelangte  schliesslich in den Besitz des Barons von Schönberg, eines deutschen Staatsbürgers, der zahlreiche  Verbesserungen und Restaurierungen vornahm und - nicht in allem glücklich -eine Umformung des  Renaissanceschlosses des 16. Jahrhunderts in eine reiche englische Villa mit venezianischen  Fussböden und Holzparketts durchführte.  Es blieben aber Holzgetäfel und Holzdecken erhalten und wurden durch Werke aus der Zeit ergänzt, so wurde ein Pilastergewölbe mit reicher Türrahmung und Kassettendecke aus dem Rummlhof nach  Pallaus übertragen. Baron Schönberg hatte auch eine wertvolle Gemäldesammlung zusammengetragen die heute meistenteils  verloren gegangen ist. Im Jahr 1926 kaufte der Graf Alessandro Dudan der Ältere die Burg und vervollständigte die Einrichtung mit  Liebe und herrschaftlichem Geschmack. Er selbst nahm in Schloss Pallaus dauernden Aufenthalt.   Leider wurde während des zweiten Weltkrieges durch in Brixen stationierte Truppen der schöne Park zur Einlagerung von Warfen  und Munition in Beschlag genommen. Auch im Schloss hauste zwischen 1943 und 1945 militärische Einquartierung, was schwere  Schädigungen der Raume und Einrichtung mit sich brachte. Heute sind die Holztäfelungen und Kassettendecken, die wenigen alten Möbel und ein monumentaler Kachelofen mit polychromierten Kacheln aus dem Ende des 17. Jahrhunderts in ausgezeichnetem  Zustand. Der ausgedehnte Park ist instandgesetzt und einsame Stille umfängt unter seinen Jahrhunderte alten Bäumen. Das  Schloss gehört auch derzeit der gräflichen Familie Dudan, die sich die Behebung der erlittenen Schäden am Gebäude und an der  Einrichtung sehr angelegen sein lässt. Von Brixen fährt man auf der Plosestrasse über die Eisackbrücke, dann zweigt man rechts  nach Sarns ab und erblickt nach etwa zwei Kilometern zur Rechten den ausgedehnten Park, in dem sich Schioss Pallaus erhebt.  Eine Besichtigung ist (leider) nicht gestattet !
Sarns liegt auf einer Meereshöhe von etwa 600 m, 3 km südlich von Brixen. Der schöne, elegante Ansitz, der schon mehr einem Schloss gleicht steht am Nordrand des Dorfes. Über dem Tor in der Ringmauer ein Relief. Von diesem hohen und charakteristischen Bau, der gewohnheitsmäßig als Schloß bezeichnet wird, in  Wirklichkeit aber mehr ein Ansitz ist, umgeben von einer zinnenbewehrten Mauer Dank der feinfühligen Sanierung durch die letzten Besitzer, Herrn und Frau Tratter, gehört Schloss Palaus zu den schönsten Burgen Südtirols. Die Schreibweise des Schlosses variert in der Literatur: Palaus und Pallaus. Kaiser Maximilian I. erhebt Nikolaus und Hans Pallaus, die Söhne des Paul, in den Ritterstand und bestätigt damit ihren alten Adel. Gleichzeitig erklärt der Kaiser den Sitz der Pallauser in Sarns zum Adelssitz.