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Der hohe und charakteristische Bau ist umgeben von einer zinnengekrönten Ringmauer. Diese wird überragd von einem achteckigen Turm. Erstmals erwähnt wurde der Bau in einem Pergament aus dem 18. Jh. Im 15. Jahrhundert kamen die Herren von Pallaus in den Besitz dieses heute schlossähnlichen großzügigen Ansitz. Die urkundliche Erwähnung der Pallauser zwischen 1170 und 1375 erzählen vom Aufstieg eines Geschlechts das aus dem bäuerlichen Stand hervorgegangen war. Sie waren im Dienst der Brixner Fürstbischöfe. Sie waren Hüter von Burgen und Meierhöfen. Die Pallauser hielten sich offenbar im Umfeld der Mächtigen auf. Spätestens seit 1327 siegelten sie mit eigenem Wappen. Zu Martini 1496 wurde der erste Spatenstich zum Bau von "Sarnegk" auf dem "Püchl ob Campanne" gesetzt.
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Zur Zeit der Franzosenkriege kam es auf der Talstraße am Puntleider-Egg bei Schrambach zu einem Streit zwischen zwei Männern. Ein französischer Offizier versuchte einem Fuhrknecht des Fürholzer-Wirtes Pferd und Fahrzeug zu beschlagnahmen. Es kam zu einem Handgemenge, da sich der Praxer (Fuhrmann) energisch zur Wehr setzte.  Da zog der Franzose seine Pistole und drückte auf den anderen los. Durch einen Sprung zur Seite entwich der Fuhrmann dem Geschoß, welches dem Kruzifix am Wegesrand in die Brust drang. Selbst erschrocken ließ der Angreifer von seinem Opfer los und enteilte gegen die Mahr.  Der erboste Praxer rief ihm aber entrüstet nach: »Jetzt hast du den Richtigen getroffen, der wird dich schon erwischen. Du wirst nicht weit entkommen!« Unter der Bartegger Wand, zwischen den Höfen Puntleider und Ziggler, wurde der Franzose von einem herabfallenden Kofel erschlagen und auf der Straße tot aufgefunden. Der Christus mit der durchlöcherten Brust stand bis 1954 an der längst aufgelassenen Talstraße am Puntleider-Egg. Wechselvolle Geschichte von Schloss Pallaus Südlich von Brixen fallen die Berhänge der Plose terrassenförmig zum Eisack hin ab und die sanfte Hügellandschaft begleitet den Fluß auf seinen Lauf nach Süden. Dort an der alten Landstrasse Milland - Albeins und unweit der Sarnser St. Sebatian Kirche, liegt die kaum wahrnehmbare Erhebung auf der Ende des 15. Jh.s Schloss Pallaus errichtet wurde. Das Schloss gehörte über mehrere Jahrhunderte der Familie gleichen Namens, deren Geschichte eng mit den Geschicken des Hochstiftes Brixen verbunden war. Nach dessen Säkularisierung im Jahre 1803 zogen die letzten Herren von Pallaus aus Tirol fort und der Ansitz ging 1827 in bäuerlichen Besitz über.Im 19. und 20. Jahrhundert wechselten die Besitzer von Pallaus aber noch mehrmals. Auf die aus Kaltern stammenden Freiherren von Unterrichter (1860 -1875) fölgte die Ära des Barons Ernst Schönberg - Rothenschönberg und seiner Frau, der Amerikanerin Elizabeth Ward. 1926 zog der aus Spalato gebürtige und unter dem Faschismus zur Geltung gelangte Graf Allesandro Dudan in das Schloss ein.  1995 wechselte der Ansitz neuerlich den Besitzer und wurde, nach Jahrzehnten des Niederganges, durch eine umfassende Resturierung vor dem drohenden Verfall gerettet
Zur Zeit der Franzosenkriege kam es auf der Talstraße am Puntleider-Egg bei Schrambach zu einem Streit zwischen zwei Männern. Eingebettet in Wiesen und Felder, umsäumt von Laubbäumen und mächtigen Edelkastanien, weit gestreut über den Sonnenhang liegen die die alten Bauernhöfe von Feldthurns und die Weiler Schrambach und Schnauders Dank der feinfühligen Sanierung durch die letzten Besitzer, Herrn und Frau Tratter, gehört Schloss Palaus zu den schönsten Burgen Südtirols. Die Schreibweise des Schlosses variert in der Literatur: Palaus und Pallaus. Kaiser Maximilian I. erhebt Nikolaus und Hans Pallaus, die Söhne des Paul, in den Ritterstand und bestätigt damit ihren alten Adel. Gleichzeitig erklärt der Kaiser den Sitz der Pallauser in Sarns zum Adelssitz.