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Der hohe und charakteristische Bau ist umgeben von einer zinnengekrönten Ringmauer. Diese wird überragd von einem achteckigen Turm. Erstmals erwähnt wurde der Bau in einem Pergament aus dem 18. Jh. Im 15. Jahrhundert kamen die Herren von Pallaus in den Besitz dieses heute schlossähnlichen großzügigen Ansitz. Die urkundliche Erwähnung der Pallauser zwischen 1170 und 1375 erzählen vom Aufstieg eines Geschlechts das aus dem bäuerlichen Stand hervorgegangen war. Sie waren im Dienst der Brixner Fürstbischöfe. Sie waren Hüter von Burgen und Meierhöfen. Die Pallauser hielten sich offenbar im Umfeld der Mächtigen auf. Spätestens seit 1327 siegelten sie mit eigenem Wappen. Zu Martini 1496 wurde der erste Spatenstich zum Bau von "Sarnegk" auf dem "Püchl ob Campanne" gesetzt.
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Sarns liegt auf einer Meereshöhe von etwa 600 m etwa 3 km südlich von Brixen. Die Kirche der Ortschaft wurde im Jahr 1510 dem Heiligen Sebastian geweiht und wurde aus Brixner Granit erreichtet. Die Skulpturen des Hochaltars und sechs Büsten stammen aus der Meisterhand Leonhards. Sarns ist indes bekannt für sein Bildungshaus St. Georg, in den regelmäßig Kurse abgehalten werden. Zu Fuß erreicht man von Sarns z.B. Klerant oder Milland, auch Albeins ist in einem Spaziergang entlang des Eisacks erreichbar  Der Ansitz Sarnfeld ( auch Mair zu Sarns, Rummelburg oder Mohrenberg genannt ) ist ein massiger Bau und wird durch drei Erkertürmchen gegliedert und trägt einen Volutengiebel. Im ersten Stock sind Schmiedeisengitter und im Inneren sind die Räume in regelmäßiger Einteilung.  Einst war dieser Edelsitz ein halber Meierhof für das Domkapitel der Fürstbischöfe von Brixen, dessen adelige Vasallen, die Meier von Sarns um 1415 ausstarben. Ab dem Jahre 1420 ging das Erbe an die hier ansässigen Pallauser und 1511 weiter an die Herren von Rubatsch, die laut einer Marmortafel über dem Haupteingang 1541 einen neuen Bau errichteten. Nach den späteren Besitzern auch Rummelburg und Mohrenfeld genannt. Fürstbischof Künigl kaufte den Ansitz 1742, der ihn darauf hin zu einem Sommersitz der Bischöfe umbaute und Sarnfeld taufte.  Heute ist der Ansitz Sarnfeld in das Bildungshaus St. Georg umbenannt und prägt mit seinem beeindruckenden Äußeren das Ortsbild des kleinen Dorfes Sarns und liegt ca. 3 km von der Stadt Brixen entfernt. Die Geschichte des Hauses reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück.   Es ist von einem großen Garten umgeben und strahlt mit seinem historischen Ambiente, seinen dicken Mauern und hohen Gewölben eine besondere Stimmung aus, in der sich jeder wohlfühlt.  Ein paar Daten über den Ansitz Sarnfeld : Um 1200 war er Meierhof der Brixner Fürstbischöfe. Dann um 1420 im Besitz der Herren von Palaus. Darauf (um 1511) folgten die Herren von Rubatsch die den Edelsitz “Sarnfeld” benannten. Um 1570 kamen die Herren von Mohrenberg in den Besitz dieses auch heute noch sehr ansehnlichen Baues. Die Glanzzeit erlebte Sarnfeld wohl unter dem Fürstbischof Kaspar Ignaz Graf Künigl, der den den Ansitz in der Nähe von Brixen zu seiner Sommerresidenz ernannte. Seit 2007 im Besitz der Cusanus Akademie. Diese trägt den Namen des Kardinals Nikolaus Cusanus (1404 – 1464). Kardinal Nikolaus Cusanus war einer der großen Theologen, Philosophen und Naturwissenschaftler seiner Zeit. Von 1452 bis 1456 war er Bischof von Brixen. Er hatte aber auch erhebliche Diferenzem mit dem Kloster Sonneburg im Pustertal, (der sich beinahe zu einem Krieg ausweitete), und dem Kloster St. Georg bei bei Schwaz im Unterinntal.
Die Glanzzeit erlebte Sarnfeld wohl unter dem Fürstbischof Kaspar Ignaz Graf Künigl, der den den Ansitz in der Nähe von Brixen zu seiner Sommerresidenz ernannte.  Heute ist der Ansitz Sarnfeld in das Bildungshaus St. Georg umbenannt und prägt mit seinem beeindruckenden Äußeren das Ortsbild des kleinen Dorfes Sarns Dank der feinfühligen Sanierung durch die letzten Besitzer, Herrn und Frau Tratter, gehört Schloss Palaus zu den schönsten Burgen Südtirols. Die Schreibweise des Schlosses variert in der Literatur: Palaus und Pallaus. Kaiser Maximilian I. erhebt Nikolaus und Hans Pallaus, die Söhne des Paul, in den Ritterstand und bestätigt damit ihren alten Adel. Gleichzeitig erklärt der Kaiser den Sitz der Pallauser in Sarns zum Adelssitz.