An der westlichen Stadtmauer befindet sich der Trenkturm oder das Schloss Rainegg. Der Ansitz " Rainegg" war einst die Südwestecke der ältesten Stadtbefestigung.   Es ist heute noch sehr gut erhalten. Hauptstützpunkte der städtischen Verteidigung waren vier Burgen bzw. Türme: Burg Sparberegg (1567 zum Damenstift umgebaut), gegen Norden der Agramsturm (später "Geisterburg" genannt), worin sich das städtische Zeughaus (Waffenlager) befand,. Das burgenartige Rainegg sicherte die Stadt gegen Westen, gegen Süden waren es der Wengerturm und die Burg Hasegg.
Copyright © Mai 2012 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
Home Home Ansitz Rainegg Ansitz Rainegg Tourismus Tourismus Links Links Bezirk Innsbruck-Land
Ansitz Rainegg in Hall in Tirol -  Sage
Ansitz Rainegg in Hall in Tirol
Wegen der Nähe der Pfarrkirche zu Schloss Rainegg erzähle ich eine "gar gräulich" Sage die in  dieser Kirche spielt : Bis um 1900 hieß die Waldaufstrasse auf Grund ihrer Nähe zur Pfarrkirche  und dem Umstand, dass Kirche und Waldaufstiftung hier mehrere Häuser  besaßen  "Pfaffengasse" oder "Pfaffenbichl". Dies war keine abfällige Bezeichnung, da der Name Pfaffe  damals überall eine respektvoller Name für einen Pfarrer gewesen ist.  Im Inneren dieser Pfarrkirche nun führen links und rechts vom Haupteingang hinter  geschmiedeten Gittertüren zwei steinerne Wendeltreppen, auch "Schneckenstiegen" genannt,  empor. Auf denen einst der Teufel seinen Fußabdruck hinterlassen hat. Vor etlichen Jahren gab  es in Hall zwei leidenschaftliche Kartenspieler, die ihrem Spiel daheim, im Wirtshaus und sogar  in der Pfarrkirche frönten. Um nun im Gotteshaus einen stillen Platz zu finden setzten sich  beide Spieler auf die Stufen der "Schneckenstiege", die links zur Emporkirche hinaufführt. Da  blieben sie auch während des Gottesdienstes ungestört, weil von den Kirchenbesuchern  für  gewöhnlich den anderen Aufgang benützten. In diesem Winkel spielten die beiden Haller oft während der Predigt, Messe und Hochamt, ohne  bemerkt zu werden. Eines Sonntags verließ aber das Spielerglück den einen derart, dass er fürchterlich zu fluchen und  lästern begann, so dass die Andächtigen im Kirchenschiff sogar durch die dicke Mauer die wüsten Flüche hörten. Da  stieg auf einmal aus der Tiefe des Stiegenhauses stechender Schwefeldampf, der Teufel erschien, drehte dem  lästernden Spieler den Hals um und fuhr mit ihm durch das kleine, vergitterte Fenster an der Schneckenstiege ins  Freie, während ein heftiger Sturmwind um die Pfarrkirche tobte.   Nach dem Gottesdienst fand man im Stiegenhaus den anderen Spieler bewußtlos am Boden liegen, während vom  Fenstergitter das Blut des Lästerers tropfte, den der Teufel geholt hatte. Noch lange nach diesem Geschehen sah man   an der Außenseite unter dem kleinen Gitter die rot verfärbten Steine vom Blut des Sünders. Den Abdruck des Teufels  auf der Stiege, den kann man heute noch sehen. 
An der westlichen Stadtmauer befindet sich der Trenkturm oder das Schloss Rainegg Blick in den kleinen Vorgarten. Schloss Büchsenhausen liegt im Innsbrucker Stadtteil St. Nikolaus, unterhalb des Alpenzoos Durch diese enge vergitterte Fensteröffnung riss der Teufel den Kartenspieler. Lange Jahre sah man noch die dunkle Farbe des Blutes im Gestein der Fensterrahmung. Heute sind die Steine getauscht worden. An der helleren Farbe kentlich. Den Abdruck des Teufels auf der Stiege, den kann man heute noch sehen. Mit etwas Phantasie sieht zwei Fersenabfrücke und drei Zehen im Gestein Frei stehender Bau an der Ecke zum Stadtgraben, kubisch mit südwestlich an die Südseite angestelltem Turm, Kragsteinerker, Rundbogenportal und gotischen Fassadenmalereien (16. Jh.).