An der westlichen Stadtmauer befindet sich der Trenkturm oder das Schloss Rainegg. Der Ansitz " Rainegg" war einst die Südwestecke der ältesten Stadtbefestigung.   Es ist heute noch sehr gut erhalten. Hauptstützpunkte der städtischen Verteidigung waren vier Burgen bzw. Türme: Burg Sparberegg (1567 zum Damenstift umgebaut), gegen Norden der Agramsturm (später "Geisterburg" genannt), worin sich das städtische Zeughaus (Waffenlager) befand,. Das burgenartige Rainegg sicherte die Stadt gegen Westen, gegen Süden waren es der Wengerturm und die Burg Hasegg.
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Ansitz Rainegg in Hall in Tirol -  Sehenswertes
Ansitz Rainegg in Hall in Tirol
Ritter Waldauf, auf ihn stoßen wir in Hall an allen Ecken und Enden. Obwohl seine Burg am  Kolsassberg stand, die heute nur noch eine traurige Ruine ist, so ist er in Hall fast  allgegenwärtig. Die Strasse die nach ihm benannt ist, die Ritter Waldaufstrasse führt von der  Pfarrkirche St. Nikolaus nach Westen. An der Strassengabelung von Salvatorgasse und  Waldaufstrasse steht ein sehr eigenwilliges Haus. Es war einst im Besitz der Familie Naggler  und wird daher von der Haller Bevölkerung wegen seiner originellen und schmalen Bauweise  allgemein nur "Nagglburg" genannt. Die Nagglburg ist ein kleiner , im Kern spätgotischer Bau mit sehr unregelmäßigen Fassaden  und einer hohen und steilen hölzernen Freitreppe, die in das oberste Geschoss führt. An der  nordseitigen Fassade sieht man noch schwach Wandmalereien mit Wappen von Tirol,  Salzburg und Bayern. Im Jahre 1232 wird Hall erstmals urkundlich erwähnt. Bereits 1256 erscheinen in den  Chroniken das "Salzhaus und der Zoll ze Hall". Im Jahre 1303 wurde Hall zur Stadt erhoben.  Darufhin begann man Hall zu Befestigen. Diese Alanlagen wurden im 14. und 15. Jh. stark  erweitert. Teile der Stadtmauer und des mächtigen Stadtgrabens (beim ehemaligen  Milsertor) sind noch erhalten.   Hall war auch die Kopfstation der Innschiffahrt. Da das Sudhaus in Hall wo die Sole verdampft wurde zur Heizung jede  Menge Holz brauchte war der Inn der leichteste Weg die Baumstämme über den Wasserweg zu transportieren.. Im  Jahre 1447 fiel fast der ganze Ort den Flammen zum Opfer und um 1670 richtet ein Erdbeben großen Schaden an. Aus  dieser Zeit stammen auch die noch überall erkennbaren Stützpfeiler an den Häuser.   1477 verlegte Erzherzog Sigmund von Tirol die Münze nach Hall und errichtete damit die Großmünze Europas. Unter  anderem ließ hier Andreas Hofer später seinen berühmten "Zwanziger" prägen. Hall hatte seine Blütezeit im 15. und 16.  Jh. Die Altstadt hat sich fast vollständig erhalten. Die Saline, der Hall seinen Reichtum verdankte wurde 1967 nach  mehreren Rückschlägen endgültig geschlossen.
An der westlichen Stadtmauer befindet sich der Trenkturm oder das Schloss Rainegg Blick in den kleinen Vorgarten.
Schloss Büchsenhausen liegt im Innsbrucker Stadtteil St. Nikolaus, unterhalb des Alpenzoos Ein malerisches gotisches Haus zwischen der Salvator-(Markt-)gasse und dem Pfaffenbichl (Waldaufstraße Wegen der originellen Bauweise und den ehemaligen Besitzern der Familie "Naggler" wird diieses Bürgerhaus "Nagglburg" genannt. Frei stehender Bau an der Ecke zum Stadtgraben, kubisch mit südwestlich an die Südseite angestelltem Turm, Kragsteinerker, Rundbogenportal und gotischen Fassadenmalereien (16. Jh.).