Flaurling liegt im Inntal, zwischen Innsbruck und Telfs, südlich des Inns, an der Einmündung des Kanzingbachs. Das Ris- Gebäude, ursprünglich ein Jagdschloss, besteht seit dem 15. Jahrhundert. Es erinnert an den Pfarrherrn Sigmund Ris (1431- 1532), der hier eine heute noch bestehende Bibliothek begründete. 1745 erfolgte eine Barockisierung des Gebäudes, bei der auch der Außenbereich neu gestaltet wurde. Nach dem Vorbild barocker Gartenarchitektur wurde hier ein bemerkenswerter "Pfarrgarten" angelegt,
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Der oberhalb der Pfarrkirche von Flaurling am Waldrand gelegene Gebäudekomplex des so  genannten "Ris-Schlössls" war ursprünglich ein Jagdschloss Sigmunds des "Münzreichen" (1427-  1496), das 1500/1501 in den Besitz des Hofkaplans Sigmund Ris überging (1431-1532). Ris verkehrte  mit den Gelehrten und Humanisten, welche die Gemahlin Erzherzog Sigmunds, Eleonora von  Schottland (1433-1480) als große Förderin von Kunst und Kultur am Innsbrucker Hof um sich  vereinte. Hofkaplan Ris baute das Flaurlinger Schlösschen mit einer Kapelle und den Ansitz  Risenegg so lange aus, bis man im Volksmund sogar von einer "Pfarrerburg" sprach.  Das Risgebäude, auch Risschlössl genannt, ist ein am Waldrand stehender Gebäudekomplex mit  architektonisch gestaltetem Barockgarten in Flaurling, Tirol. Ursprünglich Jagdschloss Erzherzog  Sigmunds von Tirol aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Unter Pfarrer Ris - wohl durch Oswald  Klotz - 1500/01 Umbau zu einem Pfarrhof sowie 1510 Bau der westlich anschließenden Kapelle und  des Ansitzes Risenegg. 1745 teilweise Barockisierung und Anlegung des Gartens, 1868 Renovierung  und Erhöhung des Ansitzes Risenegg um ein Stockwerk.  Der Pfarrhof  ist 3geschossig mit Krüppelwalmdach, darauf breiter Dachreiter mit Giebelspitzhelm,  an der östlichen Süd-Seite angebauter Turm. Innen gratgewölbte gotische und barocke Räume, im  Erdgeschoss spätgotischer Wappenstein mit Riswappen und gekehltes Portal,, hohen Walmdach  beides der Thüringwerkstatt zugeschrieben. Getäfelte Stube, bezeichnet 1696. Zwischen Pfarrhof  und Kapelle turmartiger Trakt mit 2geschossigem polygonalem Erker mit Kegeldach, wohl  ehemaliges Archiv und Bibliothek  Kapelle an zinnenbewehrter Mauer (mit Mosaik hl. Notburga, um 1908) angebaut, 5achsiger Saal, bis  auf spätgotische Fenster und Süd-Portal (der Thüringwerkstatt zugeschrieben) des ursprünglichen  Charakters beraubt. Innen 1868 vollständig nazarenisch umgestaltet. Bemerkenswerter Flügelaltar,  bezeichnet RL und WL 1510, wohl Arbeit eines Innsbrucker Hofmalers. Im Westen der Pfarrhof, den  man seine Herkunft vom Jagdschloss noch ansieht, steht ein zweigeschossiger Bauwürfel mit  Erkern und Portalen, hohen Walmdach und einen spitzen, spätgotischen Turm  Der neue Landesfürst, Kaiser Maximilian I. war dem Pfarrherren von Flaurling ebenfalls sehr gewogen. Er besserte seine Wappenzier (1510)  durch eine Helmzier, die den Riesen mit dem geschulterten Baum darstellt. 1516 bestätigte Kaiser Max, die von Pfarrer Ris im Jahre 1504  errichtete Stiftung, die "ewig der Rysen Stifft" heißen sollte. Sicher hat Sigmund Ris diese Stiftung als Abschluss seines Lebenswerkes  schaffen wollen, er war damals 85 Jahre alt. aber er überlebte auch den zweiten Landesfürsten Maximilian, dankte schließlich 1526 als Pfarrer  ab und starb erst 1532 im Alter von unglaublichen 101 Jahren. 
   Das Risgebäude, auch Risschlössl genannt, ist ein am Waldrand stehender Gebäudekomplex mit architektonisch gestaltetem Barockgarten in Flaurling Das Ris-Gebäude, ursprünglich ein Jagdschloss, besteht seit dem 15. Jahrhundert. Es erinnert an den Pfarrherrn Sigmund Ris (1431-1532), der hier eine heute noch bestehende Bibliothek begründete. Der oberhalb der Pfarrkirche von Flaurling am Waldrand gelegene Gebäudekomplex des so genannten "Ris-Schlössls" war ursprünglich ein Jagdschloss Sigmunds des "Münzreichen Hofkaplan Ris baute das Flaurlinger Schlösschen mit einer Kapelle und den Ansitz Risenegg so lange aus, bis man im Volksmund sogar von einer "Pfarrerburg" sprach. Wappen des Pfarrers Sigmund Ris.