Copyright © April 2014 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber
Kleine Ausfallpforte am Rundturm. Reste einer ehemals weitläufigen Umfassungsmauer mit zwei Rundtürmen aus dem 16. Jahrhundert wurden 1928 restauriert, ein weiterer dritter Turm ist noch etwas erkennbar. Das Schloss ging 1568 an Johann Wellinger, welcher das Schloss umbaute. Seit 1778 ist das Schloss im Besitz der Grafen Sarnthein. Das Schloss ist bewohnt und kann Nicht ! besichtigt werden. Home Home Schloss Schneeberg Schloss Schneeberg Tourismus Tourismus Links Links
Schloss Schneeberg - Vom mittelalterlichen Baubestand der Ritterburg ist kaum etwas vorhanden, und die Forschungsergebnisse verschiedener Historiker zur Existenz einer mittelalterlichen Burg an dieser Stelle stimmen keineswegs überein. Sichere Angaben gibt es erst nach 1500, als der kaiserliche Rat Franz Schneeberger von Kaiser Maximilian die Burg als Lehen erhält. Aber bereits 1518 geht ein Bericht an die  Regierung über den desolaten Baubestand - zum Großteil ohne Dach, Fußböden eingebrochen u. s. w. 1531 muß der Bau wieder soweit saniert gewesen sein, dass er mit Waffen, und zwar mit Landsknechtspießen, Helebarden und Büchsen ausgestattet wurde.  1568 wurde die Burg einem neuen Lehensinhaber überlassen, der sie gründlich umbaute. Nach ihm folgten verschiedene andere Besitzer und ab 1636 waren es wieder die Freiherren von Schneeberg.
Vorschaubild klicken zum Vergrößern
Das Schloss Schneeberg steht auf einer Anhöhe neben dem Gschnitzbach südwestlich des Ortes in der Tiroler Gemeinde Trins. Das Schloss steht auf einem eiszeitlichen Moränenhügel und idt von Lärchenbäumen umgeben. Durch viele Umbauten und vor allem durch einen verheerenden Brand um 1771 ist aus der alten Ritterburg ein Wohnschloss entstanden. Teile der Umfassungsmauer stehen noch. Von der Burg im 13. Jahrhundert sind keine Reste vorhanden. Der Wohnbau, im Kern im 18. Jahrhundert errichtet, wurde im Jahre 1910 weitgehend erneuert. Ausfallpforte im großen Rundturm. Der Name Trins wird erstmals um 1030 als „Trunnes“ erwähnt. Die Gemeinde ist eine alte Knappensiedlung, in der erst nach der Schließung der Bergwerke im 17. Jahrhundert mit der Landwirtschaft begonnen wurde. Rundturm. Das Ur-Schloss wurde um 1300 errichtet, gehörte den Landesfürsten und wurde den Herren von Schneeberg zu Lehen gegeben, die Familie Sarnthein ist seit 1778 Besitzer. Schloss, Burg, Palais, Ansitz – man tut sich nicht leicht, will man den „Wohnraum“ von Tirols oberstem Schützen, Otto Sarnthein, beschreiben. Südwestlich des Dorfes erhebt sich auf dem von Lärchen umstandenen Moränenwall Schloss Schneeberg. Um 1500 verlieh Kaiser Maximilian das mittelalterliche Schloss seinem Rat Franz Schneeberger, von dem es den Namen erhielt. Die neuen Besitzer, die Grafen von Sarnthein, bauten zwei ehemalige Wirtschaftsgebäude zum heutigen Ansitz aus. Die Grafen Sarnthein, die 1778 das abgebrannte Schloss erwarben, bauten zwei der früheren Wirtschaftsgebäude zu einem behaglichen Ansitz aus. „Die Wurzeln unserer Familie reichen bis ins Mittelalter zurück“, betont der Hausherr stolz. Und beginnt seine Führung beim Familienwappen, das die Jahreszahl 1554 aufweist. Am treffendsten ist wohl der Begriff Ansitz. Na ja – etwas von einer Burg ist auch dabei: Reste einiger Mauern und zwei Ecktürme aus der Zeit um 1530. Geht man allerdings von der landläufigen Bezeichnung aus, landet man bei Schloss. Bei Schloss Schneeberg nämlich, denn so heißt das geschichtsträchtige Domizil der Sarntheins in Trins. Das Ur-Schloss wurde um 1300 errichtet, und gehörte dem Landesfürsten.
Von der ehemaligen Burg, die Lazarus von Vellenberg wahrscheinlich vor 1300 erbaute, stehen nur mehr Teile der einst weitläufigen Wehrmauer und zwei Rundtürme aus der Zeit um 1560. Von einem dritten Turm sind nur noch Spuren zu erkennen. 1506 schenkte Kaiser Maximilian I. seinen Geheimschreiber und Hofpoeten Marx Treytzaurwein, von dem er sagte, er könne ihn “in khain weg nit entpern”, Schneeberg- Trytzsaurwein war Mitverfasser dreier poetischer Werke, des “Triumphzuges”, des “Weißkunig”  und des “Theuerdanks”, die alle dazu dienten, den ritterlichen Kaiser zu verherrlichen. 1771 vernichtete ein verheerender Brand das im 16. Jh. zum wohnlichen Schloss umgebaute Schneeberg. Die Grafen Sarnthein, die 1778 das abgebrannte Schloss erwarben, bauten zwei der früheren Wirtschaftsgebäude zu einem behaglichen Ansitz aus.
Wappen der ausgestorbenen Schneeberger.  Kaiser Maximilian I.  seinem Rat Franz Schneeberger verlieh und damals den Namen Schneeberg erhielt Wappen der Familie Sarnthein.  Der Stammsitz der Grafen von Sarnthein befindet sich in Südtirol. Die „gotische Stube“, der schönste Wohnraum im Trinser Schloss, ist ein um 1900 realisierter Nachbau der original-gotischen Stube im Südtiroler Stammschloss