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Kleine Ausfallpforte am Rundturm. Reste einer ehemals weitläufigen Umfassungsmauer mit zwei Rundtürmen aus dem 16. Jahrhundert wurden 1928 restauriert, ein weiterer dritter Turm ist noch etwas erkennbar. Das Schloss ging 1568 an Johann Wellinger, welcher das Schloss umbaute. Seit 1778 ist das Schloss im Besitz der Grafen Sarnthein. Das Schloss ist bewohnt und kann Nicht ! besichtigt werden. Home Home Schloss Schneeberg Schloss Schneeberg Tourismus Tourismus Links Links
Schloss Schneeberg - Vom mittelalterlichen Baubestand der Ritterburg ist kaum etwas vorhanden, und die Forschungsergebnisse verschiedener Historiker zur Existenz einer mittelalterlichen Burg an dieser Stelle stimmen keineswegs überein. Sichere Angaben gibt es erst nach 1500, als der kaiserliche Rat Franz Schneeberger von Kaiser Maximilian die Burg als Lehen erhält. Aber bereits 1518 geht ein Bericht an die  Regierung über den desolaten Baubestand - zum Großteil ohne Dach, Fußböden eingebrochen u. s. w. 1531 muß der Bau wieder soweit saniert gewesen sein, dass er mit Waffen, und zwar mit Landsknechtspießen, Helebarden und Büchsen ausgestattet wurde.  1568 wurde die Burg einem neuen Lehensinhaber überlassen, der sie gründlich umbaute. Nach ihm folgten verschiedene andere Besitzer und ab 1636 waren es wieder die Freiherren von Schneeberg.
Der Ortsname Trins, der um 1030 in seiner ersten urkundlichen Nennung als " Trunnes" - aufscheint, ist ebenso wie Trunaalm und Trunajoch aus einer prähistorischen Sprachwurzel abzuleiten. Der Ort zieht sich auf eine Länge von 10 Kilometern von den Orten Steinach bis Gschnitz. Durch die Ausrichtung des Gschnitztales von Ost nach West, zählt Trins zu den Orten mit der längsten Sonnenscheindauer in Tirol. Rutsch nennt man die steile Wiese am Westabfall des Gstreinbichls bis zum Bach. Zwischen dem Bach und dem daneben laufenden Weg lag dort bis Ende der 60er Jahre - Anfang der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ein hoher dunkler Steinblock, genannt der “Rutschstoan”. Er soll der Sage nach bei einem fürchterlichen Unwetter vom Bach mitgebracht worden sein uns dort auf den Weg “gerutscht” sein. Seither ist die Gegend danach benannt. Der Rutschstein beengte den Weg, so dass er den größeren Arbeitsgeräten hinderlich war, und wahrscheinlich im Zuge der Wegeerneuerung angeblich ohne offiizielle Genehmigung gesprengt wurde. Reste sind heute noch zu sehen. Bei den Asphaltierungsarbeiten des sogenannten Rutschweges von der Brücke bis zum Toarbachl im Frühjahr 1974 dürfte er für die Asphaltiemaschine kein Hindernis mehr gewesen sein. Das Gemeinderatsprotokoll meldet diesbezüglich nichts... Auf einer waldigen Anhöhe etwas unterhalb des Dorfes lag einst das Schloss Schneeberg, das von den Landesfürsten schon in alter Zeit einem Herrschergeschlecht gleichen Namens verliehen war. Seit 1363 hausen hier die Sebner, nach deren Aussterben das Schloss an die Landesherren zurückfiel. An den Hängen der östlichen Talflanke ragt in wundervoller Hochgebirgseinsamkeit das kleine Kirchlein der hl. Magdalerna empor. Nach der Volkssage soll es einst ein Ritter von Schneeberg zur Buße für schwere Sünden gebaut und sich dort als Einsiedler niedergelassen haben. Da sich beim Baue Wunder ereigneten wurde es eine Zeitlang eine eifrig besuchte Wallfahrtsstätte, die aber 1787 durch Kaiser Joseph II. gesperrt wurde.
Der Ortsname Trins, der um 1030 in seiner ersten urkundlichen Nennung als " Trunnes" - aufscheint, ist ebenso wie Trunaalm und Trunajoch aus einer prähistorischen Sprachwurzel abzuleiten. Der Rutschstein beengte den Weg, so dass er den größeren Arbeitsgeräten hinderlich war, und wahrscheinlich im Zuge der Wegeerneuerung angeblich ohne offiizielle Genehmigung gesprengt wurde.