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 Die früheste Form des Namens Pfalzen soll Phalenza sein und wird vom lateinischen Palatium abgeleitet. Man nimmt an, dass hier zur Römerzeit ein Kastell stand.  Zur Zeit der Bauernunruhen im Jahre 1525 wurde das Pfarrhaus geplündert. Die Pest, die im Jahre 1636 große Teile des Pustertales heimsuchte, hat auch Pfalzen nicht verschont. Pfalzen war anscheinend bereit im Mittelalter ein beliebter Aufenthaltsort der Pustertaler Adeligen. So soll das heutige Widum (Pfarrhof) einst Sommersitz der Grafen von Görz gewesen sein. Der Ansitz Luttach ist ein einfacher Bau mit viereckigem Eckturm und geschwungenem Pyramidendach. Er war bis 1380 im Besitz der Herren von Pfalzen, und ist dann an die Herren von Luttach übergegangen, der Namen ist dabei an diesem Bau hängengeblieben. Die  Wenzel von Sternbach, die sich 1689 hier einkauften  führten danach ein Prädikat. Vom Ansitz Luttach, westlich vom Friedhof gelegen,  wissen wir, daß er 1380 aus dem Besitz der Herren von Pfalzen an die Familie überging, deren Namen er heute noch trägt. Sehenswert sind zudem der Ansitz Luttach und die Sichelburg, ein über 1000 Jahre alter turmartiger Bau mit zahlreichen Erkern. Äußerst lohnend ist auch ein Besuch in der örtlichen Latschenölbrennerei . Wichtige Besitzer dieses Ansitzes nahe der Pfarrkirche waren die  Herren von Pfalzen; die Herren von Tobreth von Luttach. Seit  Anfang des 19. Jahrhunderts ist der Edelsitz in bäuerlicher Hand.   Pfalzen hat etwa 1.450 Einwohner und liegt entlang der Pustertaler Sonnenstraße, etwas oberhalb der Hauptdurchzugslinie des Pustertals, am Fuße des Pustertaler Mittelgebirges. Issing, Greinwalden, Mühlen und Platten gehören ebenso zur Gemeinde wie der Hauptort Pfalzen selbst. Sonnig und geschützt vor Nordwinden, so präsentiert sich die Gemeinde, nur unweit vom Kronplatz entfernt gelegen. Der Name Pfalzen blickt auf eine lange Geschichte zurück. Urkundlich wurde der Name Pfalzen, damals Phalanza, im Jahr 1050 erstmals erwähnt.  Durch Lautverschiebung und Vokabeländerung sowie durch Wortzusammensetzung entstand der heutige Name. Die Wortwurzel ist als etruskisch anzusehen und könnte mit -pal in Zusammenhang gebracht werden. Das Wort -pal wiederum bedeutet so viel wie Fels oder Stein.
Vom Ansitz Luttach, westlich vom Friedhof gelegen, wissen wir, daß er 1380 aus dem Besitz der Herren von Pfalzen an die Familie überging, deren Namen er heute noch trägt.  ADie früheste Form des Namens Pfalzen soll Phalenza sein und wird vom lateinischen Palatium abgeleitet. Man nimmt an, dass hier zur Römerzeit ein Kastell stand. Der Name Sichelburg kommt von den beiden Sicheln im Wappen der Platzzoller, die den Ansitz im 14. und 15. Jahrhundert besaßen. Heute ist die Sichelburg ein möndänes Restaurant, Nach den Umfangreichen Restaurierungen seit 2002. Die Sichelburg ist das Wahrzeichen von Pfalzen. Es wird angenommen, dass die Sichelburg der Stammsitz der Herren von Pfalzen war. Diese Adelsfamilie besaß das Schloss bis zum Jahre 1356