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Sommerhaus der adeligen Stiftsdamen in Hall
Am 12. Mai 1567 fand auf Betreiben von Erzherzogin Magdalena von Österreich die  Grundsteinlegung der Kirche statt. Die Stiftskirche wurde innerhalb von drei Jahren von dem  Innsbrucker Hofbaumeister Giovanni Lucchese erbaut und am 11. November 1570 eingeweiht. Im  Jahre 1670 beschädigte ein starkes Erdbeben den Kirchturm. Bei der Renovierung wurde der  Spitzhelm durch den heutige Kuppelturm ersetzt und die Kirche barockisiert.     In dem Zeitalter der Aufklärung wurde das Haller Damenstift aufgehoben und die Kirche 1786  profaniert. Die Einrichtung der Kirche wurde verkauft und das Gebäude diente in der Folge als  Wagenremise, Militärwaffenlager und Obstmarkt. Erst 1914 wurde das Gotteshaus wieder eröffnet.  Im selben Jahr erhielt die Kirche von Papst Pius X. den Titel Basilica minor.    Heute ist die Basilika ein Zentrum der Herz-Jesu-Verehrung in Tirol. Über dem Hochaltar thront eine  große Herz-Jesu-Statue und die Schwestern vom Orden der Töchter des Herzen Jesu halten eine  dauernde Anbetung in der Kirche. Die Kirche und das Kloster blicken auf eine sehr bewegte  Geschichte zurück. Ursprünglich wurde die Kirche und das Stift von Erzherzogin Magdalena von  Österreich für adelige Stiftsdamen gegründet, die hier unter Luxus und ohne Sorge leben konnten.  Sogar ein Sommerhaus wurde um 1720 erbaut. Aber schon etliche Jahrzehnte später, nämlich 1783  hob der Österreichische Kaiser Josef II. das Haller Damenstift auf. Erst nach der Jahrhundertwende  um 1912 wurden die Gebäude wieder für Kirchliche Zwecke verwendet. Heute ist die Basilika ein Zentrum der Herz-Jesu-Verehrung in Tirol. Über dem Hochaltar thront eine große Herz-Jesu-Statue und die Schwestern vom Orden der Töchter des Herzen Jesu  halten eine dauernde Anbetung in der Kirche. Das Langhaus hat ein Tonnengewölbe mit mit verspielten Stukaturen. Die Kirche ist im Inneren sehr hell, aber immer durch ein  Gitter verschlossen. Die großen Wandgemälde sind von Emanuel Raffeiner 1919 geschaffen worden. Auf der Orgel die leider nach  der Profanierung der Kirche verkauft wurde soll sogar einmal Wolfgang Amadeus Mozart gespielt haben. Die Stifterin ist in einem  Wandgrab an der linken Kirchenseite Beigesetzt. (Bild links)
Sommerhaus der Stiftsdamen in Hall - Sehenswertes
Der zwischen 1715 und 1717 errichtete Bau entstand als Sommerresidenz der Haller Stiftsdamen. Den Hauptteil des heute im Besitz der Familie Faistenberger stehenden Gebäudes nimmt ein großer Festsaal ein, dessen Fresken vom Tiroler Barockmaler Kaspar Waldmann am Höhepunkt seines Schaffens gestaltet wurden. Das von ihm umgesetzt theologische Programm ist stark jesuitisch geprägt, italienische Einflüsse sind an den Außenfassaden sowie an Teilen der Inneneinrichtung nachvollziehbar. Bei den Spezialführungen können die Räumlichkeiten und der Garten des sonst nicht zugänglichen Baujuwels besichtigt werden.
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Home Home Sommerhaus Stiftsdamen Sommerhaus Stiftsdamen Tourismus Tourismus Links Links Bezirk Innsbruck-Land Der zwischen 1715 und 1717 errichtete Bau entstand als Sommerresidenz der Haller Stiftsdamen  Bei den Spezialführungen können die Räumlichkeiten und der Garten des sonst nicht zugänglichen Baujuwels besichtigt werden. Die römisch-katholische Herz-Jesu-Basilika am Stiftsplatz von Hall in Tirol gehört zum Haller Damenstift und gehört zum Bistum Innsbruck. Im Jahre 1670 beschädigte ein starkes Erdbeben den Kirchturm. Bei der Renovierung entstand heutiges Aussehen Da im Haller Damenstift vor allem Damen des Hochadels ein sorgenfreies, frommes Leben geboten werden sollte, wurde das Stift finanziell gut ausgestattet. Hier ist auch das Grab der Stifterin Magdalena. von Österreich.