Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck. Grabenstein ist einer der am Besten erhaltenen, spätgotischen Ansitzen des Landes. Kennzeichnend sind die hohen Giebel und die vier kräftig vorspringenden Eckerker. 1565 bis 71 war in der mit Grabenstein verbundenen Hammerschmiede die landesfürstliche Walz und Münzprägeanlage untergebracht. Im Hof wurde 1720 die stattliche Mariahilf-Schlosskirche errichtet.
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Der Wurmbach rauscht neben dem Ansitz zu Tal. Entlang des Mühlauer Baches gab es im 18. Jh. eine Reihe von Getreidemühlen, Schmieden, Sägemühlen, Gerbereien, eine Färberei, eine Schlosserei u. a. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts beabsichtigte Franz Andreas Sternbach, der als Berg- und Gewerksherr zu beträchtlichen Reichtum gekommen war Daher besteht das "Sternbach Schlössl" eigentlich aus zwei Objekten. - Dem spätgotischen Edelsitz Grabenstein und dem Ansitz Rizol die von Andreas von Sternbach zu einem großen Ansitz verbunden wurde. Franz Andreas Sternbach vereinte zwei Ansitze, Grabenstein und Rizol zu einem einzigen Ansitz zu Verbinden. Daher der heutige Nahme "Schloss Mühlau" (Ansitz Sternbach) Schloss Mühlau, schon im 16. Jh. genannt, besteht aus dem Ansitz Rizol und dem Ansitz Grabenstein und war lange im Besitz der Freiherren von Sternbac Im Jahre 1931 starb der Mühlauer Zweig der Familie Sternbach aus. Durch Einheirat folgte die baltische Familie der Liphart Ein neuer Aufstieg begann. Und unter großen Anstrengungen gelang es Schloss Mühlau in seiner ursprünglichen Schönheit wieder aufleben zu lassen Franz Andreas Sternbach, der als Berg- und Gewerksherr zu beträchtlichen Reichtum gekommen war, im Gebiet von Wilten in Innsbruck ein Barockschloss mit grosser Gartenanlage zu errichten. Sein Plan scheiterte aber am machtvollen Stift Wilten, das eine solc Mühlau gehört zu den interessantesten Schlösser des Landes, aber wohl auch zu den unbekanntesten. Letzteres vor allem, da weder das Schloss noch der Park öffentlich zugänglich ist.  Im 15. Jahrhundert betrieb der Mühlauer Bach nicht nur Mühlen sondern auch die Eisenhämmer verschiedener Plattner-Werkstätten. Entstanden ist das Schloss aus zwei Ansitzen, nämlich Grabenstein und Rizol.  Die beiden Ansitze sind durch zwei Bauten miteinander verbunden. Ein weiterer Verbindungsbau führt brückenartig vom Westflügel Rizols zum Oratorium der Grabensteiner Schlosskirche "Schloss Mühlau", oft auch gerne noch "Sternbachschlössl" genannt. Als Zubau erfolgte eine Schlosskapelle. 1720 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck.