Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck. Grabenstein ist einer der am Besten erhaltenen, spätgotischen Ansitzen des Landes. Kennzeichnend sind die hohen Giebel und die vier kräftig vorspringenden Eckerker. 1565 bis 71 war in der mit Grabenstein verbundenen Hammerschmiede die landesfürstliche Walz und Münzprägeanlage untergebracht. Im Hof wurde 1720 die stattliche Mariahilf-Schlosskirche errichtet.
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Zu Beginn des 18. Jahrhunderts beabsichtigte Franz Andreas Sternbach, der als Berg- und Gewerksherr zu beträchtlichen Reichtum gekommen  war, im Gebiet von Wilten in Innsbruck ein Barockschloss mit grosser Gartenanlage zu errichten. Sein Plan scheiterte aber am machtvollen Stift  Wilten, das eine solche Konkurenz fürchtete. So verlies er das Wiltener Einflußgebiet und kaufte nördlich des Inn die beiden nebeneinander  liegenden Ansitze Rizol und Grabenstein. Die beengte Ortslage des Geländes bot jedoch für das Entstehen einer Barocken  Schlossanlage keine günstigen Voraussetzungen und machten viel Kompromisse  nötig. Zunächst galt es die beiden durch eine Gasse getrennten Ansitze zu einem  einheitlichen Komplex zusammen zu fassen. Barocke und selbstbewusste  Frömmigkeit des Bauherren ließ eine Schlosskirche und eine Schlosskapelle  entstehen. Der damit neu entstandene Edelsitz erhielt den Namen "Mühlauer  Schloss" oder "Sternbach Schlössl". Für den Park waren beträchtliche Erdbewegungen nötig um eine Anpassung des  Geländes zu schaffen. Auf verschiedenen Niveaus wurden Plattformen angelegt und erst um 1720 waren die Bauarbeiten beendet und  abgeschlossen. Das ganze war groß, wohl auch viel zu groß. Denn im Laufe der Zeit gingen die Einnahmen aus den Bergwerken zurück, und  die Zeiten wurden schwieriger.  In den Franzosenkriegen um das Jahr 1809 war die unerschrockene Theres Sternbach eine der Hauptfiguren des Freiheitskampfes. Ihr mutiger  Einsatz bei der Bewaffnung und Verpflegung der Kämpfer haben ihr Verhaftung und Deportation nach Frankreich eingebracht. Sie überstand  alles mit ungewöhnlicher Tapferkeit und erhielt für ihre Verdienste eine hohe Auszeichnung des Kaisers von Österreich. In Folge aber brachte  ihre bürgerliche Herkunft doch einige Finanzielle Schwierigkeiten. Vor allem die Plünderung des Schlosses während der Kriegstage hinterlies  eine tiefe Wunde. Langsam begann der Niedergang. Im Jahre 1931 starb der Mühlauer Zweig der Familie Sternbach aus. Durch Einheirat folgte die baltische Familie der Liphart. Ein neuer Aufstieg  begann. Und unter großen Anstrengungen gelang es Schloss Mühlau in seiner ursprünglichen Schönheit wieder aufleben zu lassen. Diese  Familie ist auch heute noch Besitzer des "Sternbach Schlössls".  Entlang des Mühlauer Baches gab es im 18. Jh. eine Reihe von  Getreidemühlen, Schmieden, Sägemühlen, Gerbereien, eine Färberei, eine Schlosserei u. a. Diese Mühlentradition wird mit der 1831  gegründeten Rauchmühle fortgesetzt. Schloss Mühlau,  war lange im Besitz der Freiherren von Sternbach. Im Barock entstand hier eine sehr  schöne Parkanlage.
"Schloss Mühlau", oft auch gerne noch "Sternbachschlössl" genannt. Als Zubau erfolgte eine Schlosskapelle. 1720 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck. Schloss Mühlau, schon im 16. Jh. genannt, besteht aus dem Ansitz Rizol und dem Ansitz Grabenstein und war lange im Besitz der Freiherren von Sternbach Der Turm der Schlosskirche mit Blick auf die Nordkette. Barocke und selbstbewusste Frömmigkeit des Bauherren ließ eine Schlosskirche und eine Schlosskapelle entstehen.