Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck. Grabenstein ist einer der am Besten erhaltenen, spätgotischen Ansitzen des Landes. Kennzeichnend sind die hohen Giebel und die vier kräftig vorspringenden Eckerker. 1565 bis 71 war in der mit Grabenstein verbundenen Hammerschmiede die landesfürstliche Walz und Münzprägeanlage untergebracht. Im Hof wurde 1720 die stattliche Mariahilf-Schlosskirche errichtet
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Das heutige Bürgerhaus Mühlegg ist wohl Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden und war im 16. Jh. im Besitz  derPlattnerfamilie Treytz. Bei einem Plattner handelte es sich um einen auf die Herstellung von Plattenpanzern  spezialisierten Schmied. Das Handwerk des Plattners, die sogenannte Plattnerei, lässt sich frühestens für die erste  Hälfte des 14. Jahrhunderts nachweisen. Die Plattner waren in  Plattnerzünften organisiert, deren Zunftordnungen die Herstellung  und den Verkauf der Rüstungen regelten. Wollte ein Plattnergeselle  zum Meister aufsteigen, musste er den Meistern seiner Zunft  mehrere von ihm geschmiedete Rüstungen zur Begutachtung  übergeben. Zu den ältesten Bauten Mühlaus zählt der Ansitz der aus Bruneck  im Pustertal stammenden Adelsfamilie von Sternbach. Das im Kern  aus dem 15. Jahrhundert stammende Haus war seit 1717 zum Sternbach Schlössl gehörig. Die Fassadenmalerei zeigt  Bindenschild, Tiroler Adler und ein Wappen Erzherzog Ferdinands II. Ehemals Landesfürst von Tirol und Gemahl der  Schönheitsbekannten Phillipine Welser. Sehenswürdigkeiten in Mühlau:  Die gotische Mühlauer Pfarrkirche aus dem Jahre 1432 wurde zwischen 1748 und 1750 durch ein neues Gotteshaus ersetzt. Das Gebäude ist in barockem Stil aufgeführt. Im 19. Jahrhundert fanden Veränderungen an der Außenform statt. Rund um die Kirche liegt der Friedhof von Mühlau. Berühmte Künstler wie Georg Trakl und Ludwig von Ficker sind hier begraben. Aus der Geschichte von Mühlau:  Hier fand man Gräberfelder aus der Bronzezeit die auf eine so frühe Besiedelung schließen lassen. Die erste urkundliche Erwähnung von Mühlau stammt aus dem Jahre 1288. Im Jahre 1938 wurde Mühlau nach Innsbruck eingemeindet.  In diesem Stadtteil mit Jahrhundertelanger Industrietradition wurden 17 der Bronzestatuen in der Hofkirche gefertigt. Auch produzierte man Harnische. Erst im 18. Jahrhundert ersetzten Getreidemühlen und Sägemühlen die metallverarbeitenden Betriebe.
"Schloss Mühlau", oft auch gerne noch "Sternbachschlössl" genannt. Als Zubau erfolgte eine Schlosskapelle. 1720 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Die aus den Ansitzen Grabenstein und Rizol bestehende Anlage, zu der ein weitläufiger Park, ein Gartenhaus und eine Orangerie gehören zählt zu den schönsten Ansitzen der Stadt Innsbruck. Das heutige Bürgerhaus Mühlegg ist wohl Mitte des 15. Jahrhunderts entstanden und war im 16. Jh. im Besitz derPlattnerfamilie Treytz. Die Plattner waren in Plattnerzünften organisiert, deren Zunftordnungen die Herstellung und den Verkauf der Rüstungen regelten.