Das Stubenhaus in Hall in Tirol war ehemals Trinkstube und Sitz der im Jahre 1508 von Ritter Florian Waldauf und Dr. Johannes Fuxmagen Gegründete, Stubengesellschaft.Um sein Gemüt "mit anständiger Ergötzung zu ermuntern", gründete Ritter Florian Waldauf, ein enger Dienstmann Kaiser Maximilians I., zusammen mit Dr. Johannes Fuxmagen dem aus Hall stammenden Humanisten die Stubengesellschaft, die heute noch als Kulturverein weiterlebt. Das aus dem 15. Jahrhundert stammende Versammlungshaus der Stubengesellschaft steht am Oberen Stadtplatz in Hall.
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Am Oberen Stadtplatz in Hall steht dieses spätgotische Haus mit zwei über 

Eck gestellten Erkern, an der Schmalseite Grabendachgiebel an der Längseite

mit spätgotischen Steinportal und einer Stube mit reich geschnitzter 

Balkendecke von 1447.

 

Dieses Haus war einst Sitz der sogenannten "Stubengesellschft" , Die von 

Ritter Florian Waldauf 1508 gegründet worden war. Die Mitgliederbücher 

dieser Gesellschaft (16. - 18. Jh.) sind erhalten. Im Haus sind heute 

Wohnungen und Geschäfte untergebracht.

Der ursprüngliche Sitz der Stubengesellschaft war das Stubenhaus in Hall am Oberen Stadtplatz. Das Stubenhaus wurde nach dem großen 

Stadtbrand 1447 neu errichtet und befand sich im Besitz der Patrizierfamilie Plafues. Nach 1500 kam das Haus in den Besitz der Familie 

Katzbeck. Maria Katzbeck heiratete den Münzmeister Behaim und nach dessen Tod verkaufte die Witwe das Haus 1552 an die Stadt Hall. 

Bis zum Jahre 1830 blieb es in städtischem Besitz. Danach verkaufte die Stadt das Haus an zwei Haller Bürger. 1838 erwarb der 

Stadtbraumeister Ignaz Seidner das Stubenhaus, dieses blieb über 100 Jahre im Familienbesitz und wurde dann im Erbwege weitergegeben. Bis 

zur Auflösung der Stubengesellschaft 1940 hatte diese ihr Heim im Stubenhaus. Nach Ende des Dritten Reiches und nach dem Wiedererstehen 

Österreichs wurde die ehemalige Stube 1945 an die SPÖ vermietet, da man die Stubengesellschaft erst 1947 reaktivierte. Die Stubengesellschaft 

hatte somit nach der Reaktivierung kein Vereinslokal mehr.

 Erst 1983, zur 475-Jahrfeier, stellte ihr die tadt Hall im Rosenhaus einen kleinen Arbeitsraum zur Verfügung. Schließlich bekam sie einen etwas 

größeren Büroraum in der Erlerstraße. Das im Dezember 1999 gestellte Angebot unseres Bürgermeisters an Stubenmeisterin Dr. Maria Ritter und 

Stubenmeister-Stellvertreter Herbert Löderle, neue Räume für die Stube im renovierten "Goldenen Engl" beziehen zu können, wurde mit großer 

Freude angenommen. Bürgermeister Leo Vonmetz ist es zu verdanken, dass die Stubengesellschaft nach 60 Jahren im Oktober 2000 im 

"Goldenen Engl" - ihrer Tradition entsprechende Repräsentationsräume beziehen konnte.

Bis zum Jahre 1830 blieb es in städtischem Besitz. Danach verkaufte die Stadt das Haus an zwei Haller Bürger. 1838 erwarb der  Stadtbraumeister Ignaz Seidner das Stubenhaus, dieses blieb über 100 Jahre im Familienbesitz und wurde dann im Erbwege weitergegeben. Bis  zur Auflösung der Stubengesellschaft 1940 hatte diese ihr Heim im Stubenhaus.
An der Wende vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden im deutschsprachigen Raum verschiedentlich Stubengesellschaften und Trinkstuben, Das Stubenhaus in Hall in Tirol war ehemals Trinkstube und Sitz der im Jahre 1508 von Ritter Florian Waldauf und Dr. Johannes Fuxmagen gegründet. Das Stubenhaus wurde nach dem großen Stadtbrand 1447 neu errichtet und befand sich im Besitz der Patrizierfamilie Plafues prächtiges Eingangstor. Nach 1500 kam das Haus in den Besitz der Familie Katzbeck. Maria Katzbeck heiratete den Münzmeister Behaim und nach dessen Tod verkaufte die Witwe das Haus 1552 an die Stadt Hall.