Die Tammerburg befindet sich am Nordrand von Lienz. Über die Jahrhunderte erfuhr die Tammerburg unterschiedlichste Nutzungen, vom Adelssitz über das Pfleghaus bis zum Bauernhaus, u. a. diente sie als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz.
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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist  die Lienzer Rose auf dem Stadtwappen. Zu ihren Ehren wurde eine fünfblättrige, rot-orange neue Züchtung „Lienz Rose“ getauft Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links U. a. diente die Tammerburg als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz. Sie wurde in den letzten Jahren fast zur Gänze restauriert und wird als einer der schönsten Profanbauten Tirols bezeichnet.
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Die Tammerburg liegt am Nordwestrand von Lienz, an der Straße nach Oberlienz. Sie ist ein  dreigeschossiger rechteckiger Bau ohne Innenhof. Die Gebäudekanten werden durch über Eck gestellte Erker an der Nordost- und der Südostseite betont, die auf Konsolen bzw. einem Stützpfeiler ruhen. An der Fassade sieht man die Reste einer Sonnenuhr. Der Ansitz  diente  auch als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz. Die Tammerburg befindet sich am Nordrand von Lienz. Über die Jahrhunderte erfuhr die Tammerburg unterschiedlichste Nutzungen, vom Adelssitz über das Pfleghaus bis zum Bauernhaus, Durch die letzte Generalrestaurierung kommt die ursprüngliche graue Architekturmalerei wieder voll zur Geltung. Die Fenster und Portale sind asymmetrisch angeordnet. Dieses ansitzartige Bauerngehöft diente einst als Meierhof der Görzer Grafen. Meierhöfe müssen Fürsten oder dem Klerus Lebensmittel abliefern. Der Name „Tammersburg“ leitet sich wahrscheinlich vom nahen Eichenbestand ab, denn „Dombra“ bedeutet soviel wie Eichenwald. Damals als Sitz des Stadtrichters erbaut. Mit schönen schmiedeeisernen Fenstergitter sind die Erker und die anderen Fenster geschmückt. Der ursprüngliche Name für den einstigen Wohnturm war Domaburg. Der Stadtrichter Ernst von Dobrawic war im 13. Jahrhundert (1242 – 1290) erster Besitzer. An der "Hinterseite" der Tammerburg führt ein kurzer Balkon zu einem Gemach.. Die Grafen von Welsberg ließen den Edelsitz in der heutigen Form errichten. Besichtigung: das Innere ist meist nur bei Veranstaltungen zugänglich. Eine kleine Besonderheit ist eine alte Spielkarte aus der Zeit um 1570, die im Schloss ausgestellt ist. Sie wurde vor einigen Jahren bei Restaurierungsarbeiten entdeckt. Die Tammerburg wurde nun von allen Abgaben und Robotleistungen befreit. Seit 1654 scheint sie als Adelssitz auf. Noch vor dem Ende des 16. Jahrhunderts verkauften die Welsberg das Gut Im 18. und 19. Jahrhundert kam es zu einigen Umbauten, doch konnte die Tammerburg bis heute ihr herrschaftliches Aussehen weitgehend behalten. Lediglich die Wiederherstellungsarbeiten nach einem Brand im Jahr 1891 wurden etwas vereinfacht durchgeführt.
Die Tammerburg liegt am Nordwestrand von Lienz, an der Straße nach Oberlienz. Sie ist ein dreigeschossiger rechteckiger Bau ohne Innenhof. Die Gebäudekanten werden durch über Eck gestellte Erker an der Nordost- und der Südostseite betont, die auf Konsolen bzw. einem Stützpfeiler ruhen. Durch die letzte Generalrestaurierung kommt die ursprüngliche graue Architekturmalerei wieder voll zur Geltung. Die Fenster und Portale sind asymmetrisch angeordnet. Im Hauptgeschoß zeigen die Fensteröffnungen großteils noch ihre kunstvollen Schmiedeeisengitter. An der Nordfassade springt im ersten Obergeschoß ein schindelgedeckter Erker vor. Im zweiten Stock befindet sich eine große rundbogige Wandöffnung. Ältester Teil des Ansitzes ist der in der Nordwestecke verbaute mittelalterliche Turm, der aber nur in seinen beiden unteren Geschoßen erhalten ist.