Die Tammerburg befindet sich am Nordrand von Lienz. Über die Jahrhunderte erfuhr die Tammerburg unterschiedlichste Nutzungen, vom Adelssitz über das Pfleghaus bis zum Bauernhaus, u. a. diente sie als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz.
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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist  die Lienzer Rose auf dem Stadtwappen. Zu ihren Ehren wurde eine fünfblättrige, rot-orange neue Züchtung „Lienz Rose“ getauft Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links U. a. diente die Tammerburg als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz. Sie wurde in den letzten Jahren fast zur Gänze restauriert und wird als einer der schönsten Profanbauten Tirols bezeichnet.
Die Tamerburg – manchmal auch Tammerburg geschrieben – zählt zu den bedeutendsten Profanbauten Tirols. Die Tammerburg hieß ursprünglich Domaburg. Sie war wohl ein bäuerliches Lehen der Herren von Görz und diente diesen als Küchenmaierhof ihres Schlosses Bruck. Der Stadtrichter Ernst von Dobrawic war im 13. Jahrhundert (1242 – 1290) nachweislich der erste Bewohner dieses Ansitzes. 1242 wurde die „Domaburg“ erstmals erwähnt – das Netzrippengewölbe und die Dreieckserker an der Nordseite weisen auf den gotischen Stil hin. Der Name „Tammersburg“ leitet sich wahrscheinlich vom nahen Eichenbestand ab, denn „Dombra“ bedeutet soviel wie Eichenwald. Damals als Sitz des Stadtrichters erbaut, wurde  sie 300 Jahre später von den Welsbergern  zum Adelssitz um uns ausgebaut und von diesen fast ein halbes Jahrhundert bewohnt. In der Folge war sie die vornehmste der vier „Küchenmeierhöfe“ von Schloss Bruck, neben dem „Anthof“ und „Huber“  in der Nähe der Tammerburg und der Meierei am Fusse des Schlossberges. Diese Guts- oder Meierhöfe hatten die Aufgabe, die Bewohner des Schlosses Bruck  mit Nahrungsmittel zu beliefern. Heute ist die Tammerburg im Besitz der Stadt Lienz. Sie wurde in den letzten Jahren fast zur Gänze restauriert und wird als einer der schönsten Profanbauten Tirols bezeichnet. Die Tammerburg liegt am Fuße des Zettersfelds gegenüber von Schloss Bruck. Im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt, diente die Tammerburg einst als Küchenmaierhof für Schloss Bruck und war im Laufe der Zeit Adelssitz, Pfleghaus und Bauernhof. Der Weg von Patriasdorf zur Tammerburg und weiter über Maria Trost nach Oberlienz ist Albin Egger-Lienz zeit seines Lebens lieb und vertraut. Bereits als Jugendlicher durchkämmt er Flur und Wald und hält seine Eindrücke am Skizzenblock fest. Die Tammerburg ist dabei eine häufige Station. Ihre Innenräume stellen den Hintergrund einiger Egger-Bilder wie z.B. „Der Portraitmaler auf dem Lande“ (1890/91) dar.
Der Name „Tammersburg“ leitet sich wahrscheinlich vom nahen Eichenbestand ab, denn „Dombra“ bedeutet soviel wie Eichenwald. Damals als Sitz des Stadtrichters erbaut, wurde  sie 300 Jahre später von den Welsbergern  zum Adelssitz um uns ausgebaut und von diesen fast ein halbes Jahrhundert bewohnt.