Die Tammerburg befindet sich am Nordrand von Lienz. Über die Jahrhunderte erfuhr die Tammerburg unterschiedlichste Nutzungen, vom Adelssitz über das Pfleghaus bis zum Bauernhaus, u. a. diente sie als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz.
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Aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist  die Lienzer Rose auf dem Stadtwappen. Zu ihren Ehren wurde eine fünfblättrige, rot-orange neue Züchtung „Lienz Rose“ getauft Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links Home Ansitz Tammerburg Tourismus Links U. a. diente die Tammerburg als Küchenmaierhof für Schloss Bruck. Heute befindet sich die Tammerburg im Besitz der Stadtgemeinde Lienz. Sie wurde in den letzten Jahren fast zur Gänze restauriert und wird als einer der schönsten Profanbauten Tirols bezeichnet.
Die Kapelle (In Osttirol wie auch im Pustertal wird eine kleine Kapelle durchwegs “Stöckl” genannt) ist ein schlichter Giebelbau mit quadratischem Grundriss, leicht eingezogener Apsis und Satteldach. Die vermutlich 1660 errichtete Kapelle besitzt ein Rechteckportal mit Dreiecksgiebel und darüberliegendem Rundfenster, im Inneren besteht eine Rokoko-Stuckdecke, der Altar stammt aus dem Jahr 1678. Eine Legende erzählt eine Geschichte :   An einem sonnendurchfluteten, golden schimmernden Herbsttag kehrte der Herr von Schloss Bruck nach längerer Abwesenheit nicht mehr allein in sein Haus zurück. Eine junge Frau aus fernen Landen hatte er sich als seine schöne Gemahlin, welche er abgöttisch liebte, geholt. Die Wiege der Frau stand nicht in Tirol und die alte taube Magd, die sie begleitete, lallte Worte in einer unverständlichen Sprache. So groß war des Burgherrn Angst, dieses liebliche Wesen an einen anderen zu verlieren, daß kein Fremder sich der Burgfrau nähern durfte, und auch das Volk sah sie nur verschleiert.  Auf ihren Spaziergängen im Garten des Schlosses leisteten ihr die taube Magd und ein großer Hund Gesellschaft. Mußte der Burgherr getreu seinem Vasallendieneide mit einer Schar Bewaffneter dem Rufe des Königs Folge leisten, so nahm er Georg den alten Kastelan, stets den Eid ab niemendem das Tor zur Feste zu öffnen. Nach schweren Abschied von seinem trauten Lieb und seinem getreuen Kastellan, sah man alsobald den Schlossherren  gefolgt von seinen Reisigen den Burghügel hinabreiten. Von bangen Ahnungen gequält, hatte der Kastellan diesmal den üblichen Abschiedsschwur geleistet. Bereits einige Monate später verstarb der treue Georg. Weitoffen standen die Tore der Veste Bruck und man trug den Verstorbenen hinaus auf den Freithof.  Hinter dem schlichten Holzsarg  fplgte eine überaus schöne Frau in wallendem Trauergewande. Der Bann war gebrochen. Niemand wagte es die Herrin wieder in der Burg einzusperren. Eines Tages aber befiel die bereits dem Kindbette Entgegengehende ein ungewohn starkes Verlangen auszureiten. Sie befahl dem Stallknecht ihren Schimmel zu zäumen und selbst auf einem Gaul mitzukommen. Planlos ritt sie, gefolgt von ihrem Knecht ins Iseltal hinein. Plötzlich wurde sie von heftigen Wehen geschüttelt und ihre Lippen sprachen die frommen Worte : “Oh, Maria, du Trost der Gebärenden, hilf auch mir!” Dabei glitt sie von dem Pferd zur Erde. Der Knecht kam ins Schloss zurück wo er vom Gesinde, die vom Zustand der Herrin wußten, arg gescholten wurde. Man ließ den Hund von der Kette und machte sich auf die Suche. Endlich fand man ihre geliebte Herrin wie Tod am Boden liegend den Hund neben ihr. Ihre Hand ruhte auf einer Mantelfalte in der das neugeborene Knäblein ruhte. Drei Tage lang lag die Burgfrau, nahezu völlig bewegungslos in ihrer Kemenate. Als sie wieder gesundete gelobte sie in an der Stelle, an der sie in größter Angst und Hilflosigkeit einem Knaben das Leben schenkte, Maria , die ihr Trost in dieser schweren Stunde war, eine Wallfahrt zu errichten. Die Kapelle (das “Stöckl”) steht unweit von Schloss Bruck und der Domaburg im Wald. Das heutige Maria Trost Stöckl wurde laut Bauinschrift im Jahre 1660 während der Pfandherrschaft des Haller Damenstiftes erbaut oder auch nur erweitert.
Das heutige Maria Trost Stöckl wurde laut Bauinschrift im Jahre 1660 während der Pfandherrschaft des Haller Damenstiftes erbaut oder auch nur erweitert. Das Altarbild zeigt eine liebreizende Maria in raffaelischer Schönheit gemalt Die Szene zeigt  wie Maria das Kind das auf dem Boden liegt, versucht  in ein Tuch zu hüllen. Kopie eines Bildes aus Maria-Plain Salzburg.