Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Es ist ein zweigeschossiger spätgotischer Gruppenbau um einen Hof. Im Norden der anmutigen Anlage ist ein mit zahlreichen Wappen geschmücktes Tor.  Im 20. Jh. wurde an der Ostseite der  um das Jahr 1554  angebaute Fürstentrakt abgerissen, sodass hier heute ein Lücke klafft.. Hingegen ist die Kapelle noch vorhanden, die mit einem kleinen Türmchen und Spitzbogenfenstern versehen ist. Zuletzt erfolgte eine Restaurierung in den Jahren 1968 -70
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Bezirk Innsbruck-Land
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Der stattliche spätgotische Ansitz, der gelegentlich auch als Jagdschloss bezeichnet wird. Hier am östlichen Rand von Gnadenwald steht die einsam gelegene Tierburg, die Peter Ruml von Lichtenau um 1480 erbauen ließ. Auf den heute verlandeten Teichen konnte man mit kleinen Booten fahren und fischen. Der Sage nach weilte hier auch der berühmteste Arzt seiner Zeit, Paracelsus. Kaiser Maximilian weilte hier oft zu Gast. Er schätzte in Gnadenwald  besonders das "Hirschegejaid" Auch heute noch ist dieser Ansitz einsam gelegen. Wie einsam muss es erst im Mittelalter gewesen sein. Vielleicht geht auch auf Kaiser Maximilian I. der Name Tierburg zurück. Zu Ostern des Jahres 1645 gab es auf der Tierburg ein grosses Fest, an dem unter anderem auch die Landesfürstin Erzherzogin Claudia Medici.  mit ihrem Hofkanzler Wilhelm Biener, und auch der Haller Stiftsarzt Hypolit Guarinoni  teilnamen. Fast zwei Jahrhunderte lang war die Tierburg im Besitz der berühmten Familie Weinhart, aus der Ärzte, Professoren und auch Mathematiker hervorgegangen waren. 1669 beschädigte ein schweres Erdbeben die Tierburg, sodaß sie für einige Jahre unbewohnbar blieb. 1836 erwarb Freiherr von Sternbach des Ansitz. Wer immer durch diese idyllische Landschaft wandert, wird sich am Ansitz dieses spätgotischen Ansitzes erfreuen, und das Wappentor bestaunen. Auf dem originellen Wappentor, das die Folge der Besitzer sichtbar dokumentiert. Dieser sehenswerte Ansitz ist in Privatbesitz und keinesfalls zu besichtigen. Ganz ritterlich gibt sich der sogenannte Wappenturm, eigentlich das alte Eingangstor, ein Steinbogen mit Satteldach, der durch die aufgemalten Wappen aller Schlossbesitzer sein schönes romantisches Aussehen erhalten hat. Der zweigeschossige Ansitz liegt abseits des Verkehrs am südöstlichen Rand des Gnadenwalder Mittelgebirges. Die ihn einst umgebenden fünf Fischweiher sind heute meist ausgetrocknet.
Der sogenannte Wappenturm, eigentlich das alte Eingangstor, ein Steinbogen mit Satteldach, der durch die aufgemalten Wappen aller Schlossbesitzer sein schönes romantisches Aussehen erhalten hat. Der Ansitz liegt einsam oberhalb von Fritzens romantisch eingebettet in Wälder und Wiesen   Der Ansitz Tierburg ist in Privatbesitz und öffentlich nicht zugänglich.
Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Die hohen Walmdächer des Südtraktes zeigen eine mehrfach gebrochene Dachlinie. Das hier befindliche spätgotische Rundbogenportal weist eine mit 1673 bezeichnete Rollwerkkartusche auf. Der Kapellenturm überragt den Ansitz.