Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Es ist ein zweigeschossiger spätgotischer Gruppenbau um einen Hof. Im Norden der anmutigen Anlage ist ein mit zahlreichen Wappen geschmücktes Tor.  Im 20. Jh. wurde an der Ostseite der  um das Jahr 1554  angebaute Fürstentrakt abgerissen, sodass hier heute ein Lücke klafft.. Hingegen ist die Kapelle noch vorhanden, die mit einem kleinen Türmchen und Spitzbogenfenstern versehen ist. Zuletzt erfolgte eine Restaurierung in den Jahren 1968 -70
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Bezirk Innsbruck-Land
Inmitten mehrer kleiner Fischweiher steht heute noch oberhalb des Ortes Fritzens, am Südrand des  Gnadenwaldes ein stattlicher Ansitz - die Tierburg (oder Thierburg). Der Erbauer, Peter Rummel von  Liechtenau, "gewester hausmaister oder camerpräsident", muß ein orgineller Kopf gewesen sein. Um 1488  wurden die Wohnbauten begonnen, 1488 die Kapelle neu errichtet. Ganz ritterlich gibt sich der sogenannte Wappenturm, eigentlich das alte Eingangstor, ein Steinbogen mit  Satteldach, der durch die aufgemalten Wappen aller Schloßbesitzer an Farbe und Ausdruck gewinnt. Es  war Dr. Paul Weinhart, seines Zeichens oberösterreichischer "Wesensphysikus", der die Tierburg 1662  kaufte und bereits erheblich zu restaurieren hatte. Die Inschrift am Wappenturm lautet : Tierburg der adelich Ansitz dessen Freiheiten des Reissgeiaid  federspil und Vishwaid sovil in Fritzner Gesuech ist vnz (bis) hinab in Fumper Bach vnd dan die Fishwaid  avf vnd in den Bach der gerab get von S. Martin avf die Mair Mil von E. Maximilian A.14 vnd Leopold I. R. K.  Anno 1674 confirmiert. Auf den Weihern konnte man mit Schiffchen fahren und fischen. Da standen Hechte  bis zu fünf Kilogramm Gewicht, Berg- und Rotaugler, Schleien und Karpfen.  Auf der Tierburg gibt (oder gab) es auch einen Tiersaal, der ganz mit Tierbildern vertäfelt war. Den Namen  bestimmte allerdings kein geringerer als Kaiser Maximilian I., der "  des Wildprets halben, so dazumalen  gueter anzahl derselben end seinen standt gehabt Tyerburg genannt" Leider sind der Fürstentrackt und mehrer Teile der Mauern  längst dahingesunken und in den wechselvollen Läufen der Geschichte verschwunden.  Auch die einstigen Fischweiher (die  fishwaid) sind größtenteils verlandet, oder zu trockenen Mulden im Boden verkommen. Trotzdem zeigt dieses Jagdschlösschen  noch einen herrschaftlichen Anblick. Hier weltfern in mitten des Gnadenwaldes Der Ansitz liegt einsam oberhalb von Fritzens romantisch eingebettet in Wälder und Wiesen. Im Norden der anmutigen Anlage ist  ein mit zahlreichen Wappen geschmücktes Tor. Im 20. Jh. wurde an der Ostseite der  um das Jahr 1554  angebaute Fürstentrakt  abgerissen, sodass hier heute ein Lücke klafft. Hingegen ist die Kapelle noch vorhanden, die mit einem kleinen Türmchen und  Spitzbogenfenstern versehen ist. Zuletzt erfolgte eine Restaurierung in den Jahren 1968 -70 . Im Volkskundemuseum in Innsbruck  ist noch eine Renaissance Stube aus dem Fürstentrakt zu sehen. Doch davon später ... Der Ansitz Tierburg ist in Privatbesitz und öffentlich nicht zugänglich  
 Der Ansitz liegt einsam oberhalb von Fritzens romantisch eingebettet in Wälder und Wiesen Ganz ritterlich gibt sich der sogenannte Wappenturm, eigentlich das alte Eingangstor, ein Steinbogen mit Satteldach, der durch die aufgemalten Wappen aller Schlossbesitzer sein schönes romantisches Aussehen erhalten hat Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Die hohen Walmdächer des Südtraktes zeigen eine mehrfach gebrochene Dachlinie. Das hier befindliche spätgotische Rundbogenportal weist eine mit 1673 bezeichnete Rollwerkkartusche auf. Der Kapellenturm überragt den Ansitz.