Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Es ist ein zweigeschossiger spätgotischer Gruppenbau um einen Hof. Im Norden der anmutigen Anlage ist ein mit zahlreichen Wappen geschmücktes Tor.  Im 20. Jh. wurde an der Ostseite der  um das Jahr 1554  angebaute Fürstentrakt abgerissen, sodass hier heute ein Lücke klafft.. Hingegen ist die Kapelle noch vorhanden, die mit einem kleinen Türmchen und Spitzbogenfenstern versehen ist. Zuletzt erfolgte eine Restaurierung in den Jahren 1968 -70
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In vielen Tiroler Orten wird von Saligen erzählt. Dies sind, oder waren weise Frauen, die meist seltsame  Namen hatten und manchmal bei Bauern Dienst verrichteten. Wo sie herkamen weiß man nicht. Sie sollen  in Felsklüften wohnen und wunderschön sein.  Als einst drei Bauernburschen auf dem Weg nach Fritzens bei der Tierburg vorbeikamen, sahen sie dort  ein ausnehmend schönes Ritterfräulein auf einem großen Fels sitzen die eine zarte Melodie zum Vollmond  schickte. Die Burschen blieben erstaunt stehen und hörten das wehmütige Lied. Da es Mitternacht schon  vorbei war wurde es ihnen unheimlich zu Mute. Die Burschen hatten schon viele Geschichte über über  Geister die zu Mitternacht die Gegend um die Tierburg unsicher machten gehört, suchten schleunigst das  Weite und mieden in Zukunft den Heimweg über die Tierburg.  Ob dieses Ritterfräulein nun eine "Salige" war, oder die "Weise Frau", mag dahingestellt sein. Diese  seltsamen Wesen die aussahen wie Menschen konnten nicht selten Männer an sich fesseln. Auch waren die  "Saligen" Beschützer der Gemsen und auch des Flachsanbaues, der in früheren Zeiten große Bedeutung  als Grundlage für billige Kleidung hatte, und im Gnadenwald hervorragend gedieh.  Ein Gasthof "Die Gungl" die von der "Kunkelstube" ihren Namen hatte steht heute noch, wird aber nicht  mehr als Gasthof geführt.    Im heutigen Rapoldipark in Innsbruck gibt es einen Brunnen mit den "Saligen" oder "Wilden Fräulein". Drei ineinander  verschlungene, hübsche Bergfeen aus weißem Laaser Marmor, aus deren offenen Mündern schwermütige Lieder ertönen zu  scheinen. Die Mädchengestalten funkeln ein wenig dabei, weil der Laaser Marmor seiner größeren Körnung wegen das Licht stärker  bricht. Hörten Senner oder Hirten in den Bergen den Gesang der Saligen Fräulein, wurden sie jeweils "hintersinnig" was  Schwermütig, trübsinnig, aber auch geistig awesend bedeuten kann. Diese seltsamen Lichtgestalten galten als Sinnbild des Guten  in den Bergen. 
Im heutigen Rapoldipark in Innsbruck gibt es einen Brunnen mit den "Saligen" oder "Wilden Fräulein". Drei ineinander verschlungene, hübsche Bergfeen aus weißem Laaser Marmor, aus deren offenen Mündern schwermütige Lieder ertönen zu scheinen Die Mädchengestalten funkeln ein wenig dabei, weil der Laaser Marmor seiner größeren Körnung wegen das Licht stärker bricht Am  Rand des Gnadenwalder-Mittelgebirges, schön gelegener, Adelssitz der ehemals von fünf Fischweihern umgeben die heute größtenteils ausgetrocknet sind. Die hohen Walmdächer des Südtraktes zeigen eine mehrfach gebrochene Dachlinie. Das hier befindliche spätgotische Rundbogenportal weist eine mit 1673 bezeichnete Rollwerkkartusche auf. Der Kapellenturm überragt den Ansitz.