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Burg Anger liegt an einem tiefen, unbewehrten Hang. Sie wird im Süden und Südwesten von einem Zwinger mit Zinnenmauer eingefasst und gruppiert sich um einen malerischen Mittelhof mit Freitreppen und Bogenöffnungen. Der die West- und Südflanke einnehmende Hauptbau ist durch Erker und ungewöhnlich hohe Schiesscharten gegliedert. Im Inneren ist die Burg weitgehend erneuert. Eine Stube hat Getäfel mit Masswerkfries aus Albeins um 1500, der Saal aus einer Kirche stammende Wandverkleidung des 18. Jahrhunderts, mehrere schöne Öfen gehören dem 17. und 18. Jahrhundert an.  Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt, der von einem Zweig der 1348 ausgestorbenen Herren von Teis zu einem festen Sitz gestaltet wurde. Von 1598 bis ins 19. Jahrhundert nannten sich die Herren von Mayrhofer nach ihm. Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zugänglich
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Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zugänglich
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Der einstige Wirtschaftshof (Meierhof) der Burg Anger. Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt. Östlich der Burg liegt das Wirtschaftsgebäude mit spätgotischem Baukern. Burg Anger liegt an einem tiefen, unbewehrten Hang. Sie wird im Süden und Südwesten von einem Zwinger mit Zinnenmauer eingefasst Heute ist die Burg von der Autobahn und der Strasse nach Lajen förmlich eingeklemmt. Oberhalb der Autobahn sieht man auch den völlig renovierten Ansitz Neidegg die auch Besitzer der Burg Anger waren. Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt, der von einem Zweig der Herren von Teis zu einem festen Sitz gestaltet wurde. Jetzt gehört die Burg der schon erwähnten Familie Wallpach, die auch hier wohnt. Christoph von Mayrhofen erwarb 1598 die Burg und ließ sie umbauen. Seine Nachkommen führten das Prädikat von Koburg und Anger. 1894 wurde Anger vom heimischen Dichter Artur von Wallpach weitgehend erneuert und eingerichtet. Fenstergitter an Ostseite der Burg. Ein tiefer Graben schützt hier die kleine Burganlage. 1264 wird ein Hof zu Anger, 1323 die Burg Anger erwähnt. Die heutige Burg geht auf die Herren von Neideck (1442 - 1591) zurück. Die Burg ist in Privatbesitz und das Innere ist leider nicht zugänglich. Älteste Teile sind der Westtrakt, die Zwingeranlage und die Umfassungsmauer. Ein niederer Turm überragt die Umfassungsmauer (Bering) An der Südseite ist ein kleiner Söller. Am Südwesteck erkennt man das gut erhaltene ritterliche Bauwerk mit niedrigem Turm Umfangreiche und sachgemäße Ausbauten ließ der spätere Besitzer und heimische Dichter Arthur von Wallpach (1866 - 1946) vornehmen.
Burg Anger ist in der Gemeinde Klausen im Eisacktal an der Ostseite des Tales eingeklemmt unter der Autobahn und der Staatsstrasse nach Lajen. Die kleine Burg ist in relativ ungeschützter Lage und wird 1323 das erste Mal erwähnt. Das heutige Aussehen der malerischen Burganlage die Versteckt hinter Büschen und Gestrüpp kaum beachtet verborgen liegt, stammt von den Herren von Neideck, deren neu renovierter Ansitz weithin sichtbar über der Autobahn und Burg Anger liegt. Von 1442 bis 1591 waren die Neideck hier die Besitzer. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter den Mayrhofen, die “Anger” im Titel führten. Daher der Name “Burg Anger”. 1894 wurde die Burg von der Familie Wallpach erworben die sie heute noch bewohnt.
Der ursprüngliche Ansitz, den 1255 Albert von Teis innehatte, ein einfacher zinnenbewehrter Bau, nimmt die Südseite der Burg ein, die erst Ende des 16. Jh.s die heutige Ausdehnungerlangte. Das heutige malerische Erscheinungsbild mit der Gruppierung der Gebäude um den Mittelhof verdankt die Burg den Herren von Neideck (um 1442)