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Burg Anger liegt an einem tiefen, unbewehrten Hang. Sie wird im Süden und Südwesten von einem Zwinger mit Zinnenmauer eingefasst und gruppiert sich um einen malerischen Mittelhof mit Freitreppen und Bogenöffnungen. Der die West- und Südflanke einnehmende Hauptbau ist durch Erker und ungewöhnlich hohe Schiesscharten gegliedert. Im Inneren ist die Burg weitgehend erneuert. Eine Stube hat Getäfel mit Masswerkfries aus Albeins um 1500, der Saal aus einer Kirche stammende Wandverkleidung des 18. Jahrhunderts, mehrere schöne Öfen gehören dem 17. und 18. Jahrhundert an.  Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt, der von einem Zweig der 1348 ausgestorbenen Herren von Teis zu einem festen Sitz gestaltet wurde. Von 1598 bis ins 19. Jahrhundert nannten sich die Herren von Mayrhofer nach ihm. Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zugänglich
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Der ursprüngliche Ansitz, den 1255 Albert von Teis innehatte, ein einfacher zinnenbewehrter Bau, nimmt die Südseite der Burg ein, die erst Ende des 16. Jh.s die heutige Ausdehnung und die malerische Ausgestaltung des Hofes erhielt. Christoph von Mayrhofen erwarb 1598 die Burg und ließ sie umbauen. Seine Nachkommen führten das Prädikat von Koburg und Anger. 1894 wurde Anger vom heimischen Dichter Artur von Wallpach weitgehend erneuert und eingerichtet. Arthur von Wallpach wurde am 6. März 1866 in Untervintl im Pustertal als Spross eines alten Adelsgeschlechtes aus dem Elsass geboren, das seit dem 14. Jahrhundert in Tirol ansässig war. Er gehörte zu den führenden Köpfen der Vereinigung „Jung-Tirol“, einem Zusammenschluss von Tiroler Autoren, Künstlern und Musikern, wie Rudolf Greinz (1866–1942), Heinrich von Schullern (1865–1955), Anton Renk (1871–1906) und Franz Kranewitter (1860–1938). Die Mitglieder der 1899 gegründeten Gruppe, deren Mentor der Dichter Adolf Pichler war und die ihre Wurzeln im Tiroler Kulturkampf hatte, waren der römisch-katholischen Kirche feindlich gesinnt und forderten eine radikale Erneuerung Tirols im Sinne des Liberalismus. Wallpachs Burg Anger bei Klausen diente „Jung-Tirol“ als regelmäßiger Treffpunkt.  Der 1288 erwähnte Hof zu Anger wurde von den Herren von Theis ausgebaut und im Inneren weitgehend geschmackvoll erneuert. Die zeitweilig von den Nachkommen Wallpachs bewohnte Burg hat Zwinger und Zinnenmauer, Erker und einen malerischen. Mittelhof mit Freitreppe. Im Inneren eine hierher verbrachte gotische Stube (um 1500, aus Albeins), aus einer Kirche stammende Wandverkleidung (1800) und mehrere schöne Öfen aus dem 17. und 18. Jh., von denen einer 1969 in die Trostburg verbracht wurde. Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt, der von einem Zweig der Herren von Teis zu einem festen Sitz gestaltet wurde. Jetzt gehört die Burg der schon erwähnten Familie Wallpach, die auch hier wohnt. Heute ist die Burg von der Autobahn und der Strasse nach Lajen förmlich eingeklemmt. Oberhalb der Autobahn sieht man auch den völlig renovierten Ansitz Neidegg die auch Besitzer der Burg Anger waren. 1264 wird ein Hof zu Anger, 1323 die Burg Anger erwähnt. Die heutige Burg geht auf die Herren von Neideck (1442 - 1591) zurück. Älteste Teile sind der Westtrakt, die Zwingeranlage und die Umfassungsmauer. Am Südwesteck erkennt man das gut erhaltene ritterliche Bauwerk mit niedrigem Turm. Besonders reizvoll ist der Innenhof. Umfangreiche und sachgemäße Ausbauten ließ der spätere Besitzer und heimische Dichter Arthur von Wallpach (1866 - 1946) vornehmen. Östlich der Burg liegt das Wirtschaftsgebäude mit spätgotischem Baukern. Die Burg ist heute von der Autobahn, von der Strasse nach Lajen von der Bahn und vom Eisack völlig eingeklemmt und nur von der Brücke über den Eisack Richtung Autobahnauffahrt zu sehen. Unterhalb des Ansitzes Neidegg der weithin sichtbar über der Autobahn thront. Vom Gasthof Brunner südlich ca. 5 Minuten entfernt umgeben vom überwucherten Gebüsch.
Die Burg ist heute von der Autobahn, von der Strasse nach Lajen von der Bahn und vom Eisack völlig eingeklemmt und nur von der Brücke über den Eisack Richtung Autobahnauffahrt zu sehen. 1442 - Die Burg wird an die Brüder Hans und Georg von Neidegg verkauft, deren Stammsitz der Ansitz Neidegg oberhalb von Anger ist. Die Neidegger bauen die Burg mehrmals um und geben ihr im Westlichen ihre heutige Form. Der ursprüngliche Ansitz, den 1255 Albert von Teis innehatte, ein einfacher zinnenbewehrter Bau, nimmt die Südseite der Burg ein, die erst Ende des 16. Jh.s die heutige Ausdehnungerlangte. Das heutige malerische Erscheinungsbild mit der Gruppierung der Gebäude um den Mittelhof verdankt die Burg den Herren von Neideck (um 1442)