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Burg Anger liegt an einem tiefen, unbewehrten Hang. Sie wird im Süden und Südwesten von einem Zwinger mit Zinnenmauer eingefasst und gruppiert sich um einen malerischen Mittelhof mit Freitreppen und Bogenöffnungen. Der die West- und Südflanke einnehmende Hauptbau ist durch Erker und ungewöhnlich hohe Schiesscharten gegliedert. Im Inneren ist die Burg weitgehend erneuert. Eine Stube hat Getäfel mit Masswerkfries aus Albeins um 1500, der Saal aus einer Kirche stammende Wandverkleidung des 18. Jahrhunderts, mehrere schöne Öfen gehören dem 17. und 18. Jahrhundert an.  Erstmals wird 1288 der Hof zu Anger erwähnt, der von einem Zweig der 1348 ausgestorbenen Herren von Teis zu einem festen Sitz gestaltet wurde. Von 1598 bis ins 19. Jahrhundert nannten sich die Herren von Mayrhofer nach ihm. Die Burg ist in Privatbesitz und nicht zugänglich
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   Das mittelalterliche Klausen, das überragt wird vom mächtigen Säbener Klosterberg, nennt sich zurecht „Dürerstadt“. Hier, wo noch vor hundert Jahren reges Künstlerleben herrschte, machte bereits Albrecht Dürer während seiner Italienreise halt. Sein Portrait von Klausen verwertete er als Hintergrund unter seiner allegorischen Gestalt „Das große Glück“. Heute noch zählt Klausen zu den schönsten Altstädten Italiens: Die zinnengekrönten Fassaden, breiten Erker und althergebrachten Wirtshausschilder haben den Club „I borghi piú belli d´Italia“ überzeugt. Sehenswert ist auch der Loretoschatz im Stadtmuseum. Landschaftlich und kulturhistorisch hochinteressant ist eine Kurzwanderung auf den Säbener Berg mit seinem malerischen Benediktinerkloster und der atemberaubenden Aussicht von der "Akropolis Tirols". Kloster Säben ist einer der ältesten Wallfahrtsorte und erster Bischofssitz ganz Tirols.   Man schrieb das Jahr 1494, als im Herbst der 23jährige Albrecht Dürer hier haltmachte und die etwas steilen Hänge über dem linken Eisackufer hinaufstieg. An einem aussichtsreichen geeigneten Ort mit Blick auf das Städtchen, auf die Burg Branzoll (heute in Privatbesitz), und das stolze Säben begann er zu zeichnen. Die Position ist der Tschianberg, der scharfe Blick des Deutschen prüfte kritisch Licht und Schatten und ordnete die Perspektiven. Er ließ sich von der Fruchtbarkeit der ihn umgebenden Landschaft, der künstlerischen Augenweide der Bauwerke berauschen. Das Ergebnis seiner Feder ging später verloren, aber eine Kupferstich-Verwertung als Hintergrund unter seiner allegorischen Gestalt "Das Große Glück" ist überliefert: Klausen nennt sich mit Recht Dürer-Städtchen. Wer die damalige Position Dürers aufsuchen will, begibt sich heute zum "Dürerstein". Zum Dürerstein gelangt von der Pfarrkirche hl. Andreas also vom St. Andreasplatz auf dem Weg Nr. 5 zum Dürerstein. Gehzeit ca. 105Minuten, Höhenunterschied: 50 hm. Ein grandioser Ausblick auf Kloster Säben und auf das mittelalterliche Städtchen Klausen.auf Klausen und Kloster Säben. Der Stein ist Benannt nach dem Künstler Albrecht Dürer, der auf seiner Reise nach Italien hier verweilte und Skizen von Säben anfertigte die er später in seinen Bildern verwendete.  
Da Albrecht Dürer auf seiner Reise 1494/1495 Ort und Region Klausen besucht und seine Eindrücke mit dem Stift festgehalten hat, wurde zur Erinnerung an diesen Besuch hier ein Denkmal errichtet Der Besuch lohnt sich: Man sitzt hier nicht nur gemütlich, sondern hat auch einen schönen Blick über Klausen. Nur die Jahreszahl 1504 irritiert (?) Soviel ich weiß war Dürer zu dieser Zeit nicht in Klausen. Der ursprüngliche Ansitz, den 1255 Albert von Teis innehatte, ein einfacher zinnenbewehrter Bau, nimmt die Südseite der Burg ein, die erst Ende des 16. Jh.s die heutige Ausdehnungerlangte. Das heutige malerische Erscheinungsbild mit der Gruppierung der Gebäude um den Mittelhof verdankt die Burg den Herren von Neideck (um 1442)