Burg Berneck im Kaunertal
 
Donnerstag, der 27.02.2020  
  Burg Berneck im Kaunertal
 

Burg Berneck im Kaunertal

Die Herren von Berneck werden 1225 zum ersten mal erwähnt. Sie starben um 1415 aus. Ihre zu Beginn des 13. Jh.s erbaute Burg, deren sturmfreie Südseite hart am jähen Absturz zum Faggenbache liegt, umfasste den Bergfried mit oblongem Grundriss und zwei Wohngeschossen, einem auffallend kleinen, gegen Osten gelegenen Wohntrakt mit der verbindenden Ringmauer. Um 1437 erneuerte Hans von Mülinen, der Berneck 1435 als tirolisches Lehen empfing, die völlig verfallene Burg, erweiterte den Wohntrakt und erbaute die Kapelle.
 
    Die Burg Bernegg (auch Berneck), Gemeinde Kauns, liegt auf einem Hügelrücken, der in senkrechter Felswand gegen den Faggenbach und die Kaunertaler Straße hin abstürzt.

Nach dem Aussterben der Herren von Bernegg kam die Burg an die Herren von Annenberg und 1435 n. Chr. an den Schweizer Hans Wilhelm von Mülinen, der ein Rat und Vertrauter Herzog Friedrichs IV. (mit der leeren Tasche) von Tirol war. Er ließ Bernegg zu einer stattlichen gotischen Burg ausbauen. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel erwarb 1976 Architekt Dipl. Ing. Hörmann, Innsbruck, die fast völlig zur Ruine verfallene Burg. Herr und Frau Hörmann betrieben eingehende Forschungen über den Mülinenbau und restaurierten die Burganlage zu einem Schmuckstück.
   
Burg Berneck im Kaunertal     Burg Berneck im Kaunertal
 

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