Über den
Dächern der kleinen Stadt Klausen am Eisack lagert auf einem
Fels zwischen Tinnebach und Eisack, schwer und wuchtig Burg
Branzoll.
Sie war einst Sitz der Herren von Säben, die sie im 13. Jh.
erbauten. Nach ihrem Aussterben ging sie an die
Fürstbischöfe von Brixen über, deren Pfleger und
Stadtrichter hier wohnten. Der Turm heisst nach dem
Burghauptmann von Säben auch Burghauptmannsturm.
Die in Privatbesitz befindliche Burganlage
prägt seit jeher das Ortsbild Klausens und war immer schon ein beliebter
Treffpunkt für Künstler. Teile der Burg, welche im 13. Jahrhundert entstanden
war, wurden Ende des 19. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 20. restauriert.
Ein Anblick, welcher schon Dürer begeistert
hatte: Klausen im Eisacktal mit der Burg Branzoll und darüber das Kloster Säben.
1027 erstmal urkundlich erwähnt erhielt Klausen 1400 die Stadtrechte.
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