Donnerstag, der 18.01.2018

Über den Dächern der kleinen Stadt Klausen am Eisack lagert auf einem Fels zwischen Tinnebach und Eisack, schwer und wuchtig Burg Branzoll.
Sie war einst Sitz der Herren von Säben, die sie im 13. Jh. erbauten. Nach ihrem Aussterben ging sie an die Fürstbischöfe von Brixen über, deren Pfleger und Stadtrichter hier wohnten. Der Turm heisst nach dem Burghauptmann von Säben auch Burghauptmannsturm.

Die in Privatbesitz befindliche Burganlage prägt seit jeher das Ortsbild Klausens und war immer schon ein beliebter Treffpunkt für Künstler. Teile der Burg, welche im 13. Jahrhundert entstanden war, wurden Ende des 19. Jahrhunderts bzw. zu Beginn des 20. restauriert.

Ein Anblick, welcher schon Dürer begeistert hatte: Klausen im Eisacktal mit der Burg Branzoll und darüber das Kloster Säben. 1027 erstmal urkundlich erwähnt erhielt Klausen 1400 die Stadtrechte.
 

Vom heutigen, unmittelbar über der Stadt aufragenden Bau ist außer etlichen Grundmauern nur der Bergfried alt, der vermutlich im 13. Jh. erbaut wurde und im Besitz der Herren von Säben war.

 

 

  Burg Branzoll in Klausen

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