Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, Überblickt man von der mittelalterlichen Burg im Westen der Stadt den ganzen Lienzer Talboden, aber auch das Iseltal. Das Schloss wurde also an einem strategisch idealen Ort errichtet. Aus der ursprüglichen Zufluchts- und Verteidigungsanlage wurde durch zahlreiche Um- und Zubauten ein Repräsentations- und Verwaltungsbau, in dem die Görzer Grafen und nach ihnen die Freiherren von Wolkenstein- Rodenegg residierten.
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◾Markenschutz der Lienz Rose im Sommer 2006. ◾Offizielle Taufe der Lienz Rose am 29. Juli 2006 auf Schloss Bruck Schloss Bruck von den Grafen von Görz zwischen 1252 und 1277 als Residenzburg erbaut. Urkundlich wird Schloss Bruck als „Pruck apud Luenz" (Bruck bei Lienz) erstmals am 10. August 1277 erwähnt. Auf der nach drei Seiten hin verhältnismäßig steil abfallenden, dem Schlossberg vorgelagerten Kuppe wurde Schloss Bruck erbaut. Heute ist  auf Schloss Bruck eine andere Verwendung gefunden worden. Die ehemalige Fürstenburg wurde zum Museum.
Die ausgedehnte Burg wurde von den Grafen von Görz, die in Oberkärnten, Osttirol und im  Pustertal große Besitzungen hatten, nach der Teilung des Gesamtbesitzes um 1280 erbaut und  diente der tirolischen Linie der Grafen von Görz von 1271 bis 1500 als Residenz. Der  Burghügel ist von Natur aus wenig geschützt; umsomehr fällt es auf, daß nur auf der  Eingangsseite und vor dem Turm ein später erbauter Zwinger mit Rondellen, Torbefestigung,  Zugbrücke, Seitentürlein, Schlüssels charten und Schießlöchern vorhanden ist, ursprünglich  aber auch dieser fehlte und auf den anderen Seiten überhaupt nie Vorwerke bestanden.   Der mächtige Bergfried enthält außer dem Verlies und dem Eingangsgeschoß noch fünf  Wohngaden, zu denen man über eine Stufe emporsteigen muß; die bei den unteren besitzen je  ein Doppelbogenfenster mit tiefen Seitensitzen, die oberen Fenster sind flachbogig. Der  ursprüngliche Palas lag auf der Eingangsseite, wo sich heute noch der Saal befindet. In der  (Südost- )Ecke fallen dicke Mauern auf, die vielleicht einem zweiten Turm angehörten. Ober  dem Rundbogentor liegt die romanische Kapelle mit Empore und doppelgeschossiger Apsis  und mit spätgotischen Wandgemälden von Simon von Taisten. Die romanische Doppelkapelle  erhielt in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts durch die Görzer Bauhütte ein gotisches  Kreuzrippengewölbe.  Auf zwei Bildern sind die Stifter abgebildet: Leonhard, der letzte Graf von Görz (gest. 1500) und  seine Gemahlin Paula Gonzaga von Mantua. Darüber liegen zwei spätgotische Fenster mit  vorspringenden Sohlbänken. Auch sonst erkennt man überall Zeichen eines gründlichen  Umbaues in spätgotischer Zeit, wobei die Wohngebäude geschlossen um den ganzen Hof herumgeführt wurden. 1911 wurden  weitgehende verständnislose Erneuerungen vorgenommen, die 1942/43 verbessert werden konnten. Seither dient Schloß Bruck  als Heimatmuseum von Osttirol.  Das Museum, 1943 eröffnet, zählt zu den größten Bezirksmuseen Österreichs. Schloss Bruck wurde 1999 – 2000 general saniert  und hat einen Ausstellungsschwerpunkt in der Präsentation der umfangreichsten Sammlung an Werken von Albin Egger-Lienz.  Daneben werden Themenbezogene Sonderausstellungen, Archäologie und zeitgenössische Kunst präsentiert 
Blick auf das Tor mit dem Ein-Mann-Törl. Über dem Tor ein Gusserker. Auch die Schlitze für die Balken der Zugbrücke sind noch sichtbar. Der mächtige Bergfried enthält außer dem Verlies und dem Eingangsgeschoß noch fünf  Wohngaden, zu denen man über eine Stufe emporsteigen muß Home Schloss Bruck Tourismus Links Home Schloss Bruck Tourismus Links