Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, Überblickt man von der mittelalterlichen Burg im Westen der Stadt den ganzen Lienzer Talboden, aber auch das Iseltal. Das Schloss wurde also an einem strategisch idealen Ort errichtet. Aus der ursprüglichen Zufluchts- und Verteidigungsanlage wurde durch zahlreiche Um- und Zubauten ein Repräsentations- und Verwaltungsbau, in dem die Görzer Grafen und nach ihnen die Freiherren von Wolkenstein- Rodenegg residierten.
Copyright © Oktober 2013 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
◾Markenschutz der Lienz Rose im Sommer 2006. ◾Offizielle Taufe der Lienz Rose am 29. Juli 2006 auf Schloss Bruck Schloss Bruck von den Grafen von Görz zwischen 1252 und 1277 als Residenzburg erbaut. Urkundlich wird Schloss Bruck als „Pruck apud Luenz" (Bruck bei Lienz) erstmals am 10. August 1277 erwähnt. Auf der nach drei Seiten hin verhältnismäßig steil abfallenden, dem Schlossberg vorgelagerten Kuppe wurde Schloss Bruck erbaut. Heute ist  auf Schloss Bruck eine andere Verwendung gefunden worden. Die ehemalige Fürstenburg wurde zum Museum.
An der Außenmauer von Schloss Bruck verlaufen zwischen einem Fenster des Fürstenzimmers, das der Ältesten Bauperiode angehört, und der darunter liegenden Kapelle einige dunkler gefärbte Längsstreifen. Damit hat es folgende Bewantnis : Ein Schlossherr von Bruck hatte eine böse Frau, die Ihrem Ehemann nach dem Leben trachtete. Eines Tages mischte sie Gift in den Wein ihres Gatten, der gerade im Erker bei seinem Abendtrunke saß. Arglos leerte der Graf den Weingefüllten, todbringenden Becher. Das Gift wirkte auch sogleich, doch der Schlossherr wurde von einer so starken Übelkeit befallen, dass er sich über das Fenster beugte und erbrechen mußte. Das scharfe Gift aber hinterließ einen untilgbaren Streifen an der Schlossmauer. Der Graf aber war gerettet. Seine Gattin, des Mordversuchs überführt, starb einen schmachvollen Tod durch Henkershand. Eine andere Version : Einst lebte auf Schloss Bruck eine schöne Frau, die aber ihre Seele dem Teufel  verschrieben hatte. Sie nannte zwei liebreizende Kinder ihr eigen, einen Knaben und ein Mädchen, welche  gemeinsam die Schule der Ehrwürdigen Schwesten Dominikanerinnen besuchten. Die Kinder wuchsen  heran  und bald kam der Tag, an dem sie das erste Mal den heiligen Leib unseres Herren Jesu Christi  empfangen sollten. Da rang nun die Mutter den Kleinen unter fürchterlichen Drohungen das Versprechen  ab, die geweihten Hostien nach Hause zu bringen. Aus Angst vor den zu erwartenden Mißhandlungen  versteckten die Kinder die Hostien im Ärmel ihrer Kleider und übergaben sie der Mutter. Eilends lief die Schlosshexe damit in den Park, wo sie bereits von einem dunklen Mann erwartet wurde. Aus Wißbegierde waren die Kinder der  Mutter nachgeschlichen, kannten den Mann jedoch nicht. Nun begann ein grausiges Treiben, das den Knaben und das Mädchen vor Schrecken  erstarren ließ.. Die beiden Hostien wurden an einen Baum genagelt und so lange mit Messerstichen durchbohrt, bis Blut aus ihnen floß. Die Kinder  erzählten diesen Vorfall in der Schule, wo man die Obrigkeit über das sündhafte Treiben in Schloß Bruck verständigte. Es galang die Hexe zu  fangen und im Fürstenzimmer einzusperren.   Von dort aus spie sie Gift und Galle beim Fenster hinaus über die Schlossmauer auf die unten Stehenden. Die Giftstreifen sind bis heute noch zu  sehen und lassen sich auch nicht entfernen
Deutlich sind die sagenumwobenen "Giftstreifen" unterhalb eines Fensters des sogenannten Fürstenzimmers erkennbar. An der Außenmauer von Schloss Bruck verlaufen zwischen einem Fenster des Fürstenzimmers, das der Ältesten Bauperiode angehört, und der darunter liegenden Kapelle einige dunkler gefärbte Längsstreifen Home Schloss Bruck Tourismus Links Home Schloss Bruck Tourismus Links