Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut, Überblickt man von der mittelalterlichen Burg im Westen der Stadt den ganzen Lienzer Talboden, aber auch das Iseltal. Das Schloss wurde also an einem strategisch idealen Ort errichtet. Aus der ursprüglichen Zufluchts- und Verteidigungsanlage wurde durch zahlreiche Um- und Zubauten ein Repräsentations- und Verwaltungsbau, in dem die Görzer Grafen und nach ihnen die Freiherren von Wolkenstein- Rodenegg residierten.
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◾Markenschutz der Lienz Rose im Sommer 2006. ◾Offizielle Taufe der Lienz Rose am 29. Juli 2006 auf Schloss Bruck Schloss Bruck von den Grafen von Görz zwischen 1252 und 1277 als Residenzburg erbaut. Urkundlich wird Schloss Bruck als „Pruck apud Luenz" (Bruck bei Lienz) erstmals am 10. August 1277 erwähnt. Auf der nach drei Seiten hin verhältnismäßig steil abfallenden, dem Schlossberg vorgelagerten Kuppe wurde Schloss Bruck erbaut. Heute ist  auf Schloss Bruck eine andere Verwendung gefunden worden. Die ehemalige Fürstenburg wurde zum Museum.
  In der gotischen Zeit wurden entsprechend der zunehmenden Bedeutung von Bruck als görzische Residenz allmählich um die ganzen Burghof mehrere Gebäude errichtet. Auch die Verstärkung des inneren Burgtores durch einen Vorbau mit einem spitzbogigen Tor und seitlichen Mannloch gehört in die Zeit um 1480). Zu einem erlesenen künstlerischen Schmuckstück wurde in der 2. Hälfte des 15. Jh.s die ursprünglich romanische doppelstöckige Kapelle gestaltet. Der letzte Görzer, Graf Leonhard (1462-1500) und seine gebildete und an die 30 Jahre jüngere Frau Paola Gonzaga von Mantua waren große Förderer der spätgotischen Kunst. So beauftragten sie  um 1480 den Meister der Görzer Bauhütte, in der Kapelle ein spitzbogiges buntes Kreuzrippengewölbe und einen “Läuteerker” einzubauen. Besonders kostbar sind die spätgotischen Wandgemälde. Nur selten findet man eine so reich und farbenprächtig ausgestattete Burg- oder Schlosskapelle aus spätgotischer Zeit. Den Gnadenstuhl in der Apsis schuf Nikolaus Kentner (ca. 1452). Den weitaus größeren Freskenanteil schuf der volkstümliche  görzische Hofmaler  Simon von Taisten aus dem Gsiesertal. wo er die St. Georgskirche mit wunderbaren und farbenfrohen Fresken zierte. Er stammt möglicherweise aus Taisten im Gsiesertal in Südtirol. Zweimal bildete er das Stifterehepaar und deren Allianzwappen ab. Besonders farbenprächtig ist der Tod Mariens dargestellet mit den Aposteln und dem Stifterehepaar, das kniend dargestellt ist. Etwas merkwürdiges ist mit diesen Gemälden und dem Maler noch zu erwähnen. Graf Leonhard von Görz starb um 1500 als letzter seines Geschlechts und Kaiser Maximilian der das Erbe der Görzer übernommen hatte sollte nun den Künstler entlohnen. Kaiser Maximilian erfüllte nur teilweise die berechtigten Ansprüche des Künstlers. Unter Graf Leonhard von Görz erhielt die Burgkapelle mehr oder weniger das Aussehen, das bis heute fasziniert und das eine besondere Atmosphäre spürbar werden lässt. In den 1480er Jahren engagierte der Graf zur Ausschmückung des Sakralraumes den aus dem Pustertal stammenden Maler Simon von Taisten.  In dieser wie in vielen andern Burgkapellen spürt man noch das matt pochende Herz dieser einst machtvollen Feste.
Gweölbefresken von Simon von Taisten. Mit den Evangelisten Lukas, Markus. In der Mitte des Gewölbes der Schlußstein mit dem Allianzwappen Görz-Gonzaga Die Gottesmutter im Sterbebett (ganz rechts) umgeben von den 12 Aposteln. IIm Vordergrund das Stifterpaar Leonhard von Görz , seine Frau Paola Gonzaga knied (um 1480) Home Schloss Bruck Tourismus Links Home Schloss Bruck Tourismus Links