Copyright © Dezember 2013 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber.       mail - adolf.sparber@chello.at
Die Brixner Bischöfe benutzten diese Burg, die sich auf einem Hügel über dem lebendigen Pustertaler Städtchen Bruneck erhebt, einst als Sommersitz. Der älteste Teil mit dem Bergfried geht auf das 13. Jhdt. zurück, als Bischof Bruno von Brixen hier eine Festung und ringsum einen Markt, - eben das heutige Bruneck anlegen ließ.  In jüngster Zeit diente Schloss Bruneck mehrmals als Notunterkunft für Schulen mit Platzmangel, nämlich für die kaufmännische Lehranstalt.  Extrembergsteiger Reinhold Messner eröffnete außerdem im Sommer 2011 im Inneren des Schlosses sein fünftes Museum aus dem Projekt “Messner Mountain Museum”, kurz MMM. Das interaktives Museum ist den Bergvölkern wie den Sherpa, Walser, Mongolen oder Hunza gewidmet und trägt den Namen “MMM Ripa”.
Home Burg Bruneck Tourismus Links
Das von Bischof Bruno von Bullenstätten und Kirchberg um 1250 erbaute Schloß steht auf einem von der  Natur kaum geschützten Hügel, der, deutlich erkennbar, an der Südseite durch das Herausschlagen von  Gesteinsmaterial unzugänglicher gemacht wurde (heute an dieser Seite die Fahrstraße nach Reischach). Das  harte Kalkgestein wurde schon beim Bau des Schlosses, der Stadtmauer und einiger Häuser der Stadt  verwendet, wie man es in den frühesten Schichten immer noch erkennen kann.  Von hier aus ziehen sich im Westen und im Osten die Mauern zur Stadt hinunter, deren ältesten Teil sie einst  wie zwei Arme umfaßten. An der äußeren Ringmauer kann man sehr deutlich den aus dem 16. Jahrhundert  stammenden Umbau erkennen, besonders an der Nordwestseite, wo man die übermauerten Viereckzinnen  und die zugemauerten Schießfenster sieht, in die nur mit Ziegeln errichtete Schlüsselscharten eingebaut  sind. Im Westen liegt ein kleiner Vorzwinger, im Osten steht ein halber Rundturm mit Schlüsselscharten,  einer Geschützscharte und Schießfenstern (auch vermauert).   Der Haupteingang liegt an der Südostecke, um die sich auch noch der Schloßgraben zog. Das etwas hoch  gelegene Tor mit dem kleinen Eselsrücken und der Jahreszahl 1584 war einst über eine Zugbrücke zu  erreichen, deren Kettenschlitze man am Torturm noch deutlich erkennt. Über dem Eingang ist ein Gußerker  angebaut, unter dem noch deutlich das Wappen des Bischofs Andreas von Österreich (1591-1600) erkennbar  ist. Die anderen Malereien am niedrigen Torturm, die Wappen von Tirol, Brixen und der Doppeladler sind  vollkommen verblaßt. Auch an der Nordseite befindet sich ein kleinesTor, ebenfalls mit kleinem Eselsrücken  und der Jahreszahl 1616. Der Zugang zum höher gelegenen Tor wurde bei der Restaurierung 1900 erbaut.    Im Zwinger, der um das ganze Schloß herumführt, kann man noch gut die frühere Verteidigungsanlage  erkennen, ebenso die Bauart des Bergfrieds, die im untersteh Teil auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Im  oberen Teil, der aus dem 15. Jahrhundert stammt, befindet sich eine Wachstube mit einer aus Ziegeln  errichteten Feuerstelle mit der Schrift: ,1603 Hildpr. Prack ab Asch".   Durch ein großes Tor, über dem das Wappen des Bischofs Andreas von Spaur, von zwei Löwen getragen, zu sehen ist, gelangt man in den  Innenhof. Gleich rechts vom Tor führt eine gemauerte Freitreppe in den Palas. Neben einem Rundbogentor das Wappen des Bischofs Christoph  von Schrofenstein (1509---21), in Marmor gehauen. Im Hintergrund des Hofes (im Westen) führt eine Wendeltreppe in die oberen Gemächer des  Schlosses. Der kleine Rundturm davor ist mit den Wappen der Spaur und Welsberg bemalt und trägt auch einen marmornen Wappenstein des  Bischofs Christoph von Schrofenstein und die Jahrzah11518. An der Tür das Andreaskreuz mit der Jahrzahl 1602. Links im Hof die Wohnung des  Verwalters und an der Mauer dieses Traktes die Wappen der Bischöfe Khuen, Welsperg, Künigl, Thun, Paulinus Mayr und Geisler. Schließlich wurde es von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gekauft und der Stadtgemeinde Bruneck zur Benützung überlassen. Diese wiederum  bot es dem Extrembergsteiger Reinhold Messner an, der im Frühjahr 2010 sein Messner Mountain Museum Bergvölker eröffnen wird 
Burg Bruneck über der gleichnamigen Stadt. Von hier aus ziehen sich im Westen und im Osten die Mauern zur Stadt hinunter, deren ältesten Teil sie einst wie zwei Arme umfaßten. Schloss Bruneck liegt auf einem in den Talkessel vorspringenden Hügel etwas oberhalb der Stadt an der Rienz. Der Brixner Bischof Bruno von Kirchberg lies die Burg erbauen, um seine Gebiete im Pustertal zu schützen. Der Brixner Bischof Bruno von Kirchberg ließ in den Jahren 1251-1288 die Burg errichten, um seine Gebiete im Pustertal zu schützen. Gleichzeitig begann er auch mit der Anlage eine Stadt am Fuße des Schlossberges. Die Geschichte von Schloss Bruneck begann im Jahr 1250 während der unruhigen Zeit nach dem Tod von Kaiser Friedrich II.. Die mächtigen Territorialfürsten begannen, die Gebiete vor allem der Kirche einzunehmen.