Im Mittelalter war Hall Jahrhunderte lang größer und wohlhabender als das nahe gelegene Innsbruck. Die Siedlung die 1303 das Stadtrecht erhielt, war in mehrfacher Hinsicht bedeutend. Hier befand sich die Saline, die bis zum Jahre 1967 das im Halltal gewonnene Salz verarbeitete. Hier war der Endpunkt der bis zum Bahnbau regen Innschiffahrt. Die Haller Flußlände diente als Anlege und Stapelplatz für die gesamte Getreideeinfuhr Tirols. In Hall wurde auch mehrmals im Jahr der größte Markt des Landes abgehalten. Kaiser Maximilian I. (1490-1519), der hier seine 2. Gemahlin Maria Bianca Sforza heiratete, ließ Hasegg aufwendig zu einer landesfürstlichen Repräsentationsburg ausbauen und kunstvoll ausstatten.
Copyright © Mai 2012 Hall in Tirol. All Rights Reserved. - Web Design © by adi sparber. adolf.sparber@chello.at
Home Home Burg Hasegg Burg Hasegg Tourismus Tourismus Links Links Bezirk Innsbruck-Land
Das weitläufige Salinengelände nahe der Innbrücke im Süden der Altstadt wird von der Burg Hasegg mit  dem mächtigen Münzerturm beherrscht. Ab der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde die eher bescheidenen landesfürstliche Behausung zu einem repräsantiven, wehrhaften Ansitz ausgebaut und in die  Stadtbefestigung einbezogen. Das Hasegger- oder Münzertor erfuhr dadurch einen Funktionswandel vom schlichten Zufahrtstor in das  Salinenareal zum Stadttor, das den direkten Zugang von der Stadt zum Innhafen ermöglichte. 1490 wurde  das Hasegger Tor durch eine Bastei verstärkt, woran ein Wappenstein von Erzherzog Sigismund (den  Münzreichen) erinnert. Der entscheidende Um- und Ausbau Haseggs erfolgte unter der Regierungszeit Maximilians I. Weitere  bauliche Veränderungen wurden durch die Verlegung der Münze von Sparberegg (heute Stiftsplatz) nach Hasegg 1567 notwendig. Erst um 1500 wurde der Münzerturm über den Kragsteinen erhöht, so dass das  heutige charakteristische Erscheinungsbild der beiden 12eckigen Geschosse mit sechs  Mansardenfenstern, Laterne und bekrönten Zeltdach  entstand. Von der Türmerstube mit der interessanten Holzkonstruktion hat man einen überragenden Ausblick auf  die Haller Altstadt. Die Ausgestaltung der Burg Hasegg war ein Anliegen Maximilians I., der dort zwar  nicht Hochzeit - so die Legende - aber das Beilager mit seiner zweiten Frau Bianca Maria Sforza hielt. Über das Prunkstück der  Burganlage, der Georgskapelle erzähle ich später ! Die 1809 aufgelöste Münszstätte in Hall, wo der Taler geprägt wurde, dessen Name im Wort Dollar noch weiterlebt wurde im Jahr   2003 neu eröffnet. Das münztechnische Museum wurde bereits kurz nach seiner Eröffnung mit dem Österreichischen  Museumsgütesiegel ausgezeichnet und gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Zum Parcours der Münze Hall  gehört auch der 2005 restaurierte Münzerturm, das Wahrzeichen der Stadt, von dessen oberstem Stockwerk man einen  ausgezeichneten Blick über Hall und seine Umgebung genießen kann.Der Münzerturm - der Bergfried der Burganlage  Ein wirklich herausragender Teil der Burg Hasegg ist der Münzerturm der an der Südwestecke der Burganlage steht. Er wurde  um 1490 errichtet und ist das Wahrzeichen der Stadt Hall. Der 45 Meter hohe malerische Bergfried ist ein spätgotischer  Rundturm der in ein hervorkragendes 12eck übergeht. Insgesamt sind im Inneren des Turmes 196 Stufen bis zur obersten  Turmkammer.   Video über die Münze und den Münzerturm
Der Münzerturm - der Bergfried der Burganlage. Ein wirklich herausragender Teil der Burg Hasegg ist der Münzerturm der an der Südwestecke der Burganlage steht. Mitte des 15. Jahrhunderts entstand die noch heute praktisch vollständig erhaltene Burganlage, samt dem markanten Münzturm, in dem bis ins Jahr 1809 das Prägerecht der Stadt Hall ausgeübt wurde. Der entscheidende Um- und Ausbau Haseggs erfolgte unter der Regierungszeit Maximilians I. Eisentor mit Wappen. 1490 wurde das Hasegger Tor durch eine Bastei verstärkt, woran ein Wappenstein von Erzherzog Sigismund (den Münzreichen) erinnert.