Die Burg "Huonivels", deren Namen möglicherweise von der Gefahr des Hunnenneinfalls abzuleiten ist, bildete den militärischen Stützpunkt der Grafen von Görz für den östlichen Teil des ehemaligen freisingischen Freigebietes im Hochpustertal. Sie erwarben seit 1271 die Vogtei und bald auch die Landeshoheit. Die Burg wurde im 13. Jh. von einem Ministerialengeschlecht, den Herren von Heinfels, bewohnt und war der Sitz des gärzischen Urbaramtes und seit 1300 auch des mit der hohen Gerichtssbarkeit ausgestatteten Landgerichtes.
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Unterhalb der Burg steht die von der Görzer Bauhütte um 1470-80 errichtete Peter und Paul Kirche, mit einem spätgotischen Flügelaltar. Die sagenumwobene Gründung durch die Hunnen geht auf das 5. Jahrhundert zurück. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurde die Burg daher als „Huonenfels“, „Huonifels“, „Huenfels“ oder „Heunfels“ bezeichnet. Die heutige Geschichtsforschung geht aber davon aus, dass Heinfels von den Awaren gegründet wurde. Ebenso gilt es als wahrscheinlich, dass die Burg seit dem 7. Jahrhundert den bayerischen Herzögen gehörte. Home Burg Heinfels Tourismus Links Home Burg Heinfels Tourismus Links Burg Heinfels ist eine ausgedehnte Burganlage oberhalb von Heinfels in Osttirol. Die strategisch gut gelegene Wehranlage stellt ein markantes Wahrzeichen des östlichen Pustertals dar. Von der Burg aus hat man eine weite Sicht drauaufwärts und drauabwärts Noch im 13. Jahrhundert erlangten die Grafen von Görz die Burg Heinfels durch Erbe und bauten diese, von 1275 an, zu einem wichtigen Stützpunkt aus, welcher auch den Sitz eines Gerichts inbegriff. Die Burg um 1855