Urkundlich seit seit 1237 sind die Herren von Naturns nachgewiesen, die ihren Hauptsitz auf dem "Turm von Naturns" hatten.
Von der Burganlage sind zwei Türme der heutigen Burg Hochnaturns ausgebaut worden, die sich etwas oberhalb des kunst- und geschichtsreichen Dorfs Naturns an den Berghang leht.
Leider hat die Burg durch den Umbau zu einer Hotelbetrieb ihren ursprünglichen Charakter verloren.

Burg Hochnaturns liegt ungefähr einen km weit oberhalb von Naturns.
Am Anfang stand da ein romanischer Turm, der später im mittelalterlichen Stil umgebaut wurde. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Oswald-Turm errichtet. Er wurde nach Ritter Oswaid von Naturns benannt, der ein Ritter des deutschen Ordens war. Ein kleinerer Turm entstand in derselben Zeit. Er wird sinnigerweise “Kleiner Tur”“ genannt.

Burg Hochnaturns ist in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

Der Umbau zum Hotel lässt den ursprünglichen Umriss der Burg leider nur noch erahnen.
 
   

 

Beherrschend ragt mit ihren beiden Türmen die Burg Hochnaturns über das Dorf, dem sie den Namen gegeben hat. Sie liegt 15 Kilometer von Meran entfernt. Von der Dorfmitte von Naturns ist sie auf einem guten Fahrweg (1 km) zu erreichen. 1237 wird das Naturnser Wahrzeichen, Schloss Hochnaturns, erstmals erwähnt. Damalige Besitzer waren die Herren von Naturns. Sie gehörten zum Dienstadel der Grafen von Tirol. Zu den ältesten Teilen der Burg zählt der Wehrturm mit Schwalbenschwanzzinnen. Das heutige Burgtor samt Zugbrücke stammt aus dem 16. Jh.

Der mittelalterliche Bau entwickelte sich aus einem alten romanischen Turm. Der in der Mitte des 13. Jahrhunderts erbaute, «Oswald-Turm» genannte Turm trägt seinen Namen von Oswaid von Naturns, einem Ritter des Deutschen Ordens; in dieser Zeit wurde auch der kleinere Turm von den Herren von Naturns errichtet, welcher der «kleine Turm» genannt wird.
Nach dem Erlöschen der Familie der Herren von Naturns waren hier die von Starkenberg, Maretsch und Völs begütert. Ein späterer Besitzer, Abundus von Tschötsch, baute nach einem Brand die Burg wieder auf und richtete einen Saal der Reformatoren ein, in dem er Bilder von Luther, Huss, Calvin und Zwingli malen ließ. Die Legende berichtet, dass dieser Abundus bei einem Jagdunfall in der Nähe des Schlosses verstarb und sich in einen schwarzbärtigen Hund verwandelte, zur Strafe für sein ungläubiges Leben.

Nach verschiedenen Besitzern, unter denen die Burg den größten Glanz im 16. Jahrhundert erlebte, wurde sie ausgebaut und erweitert und mit hölzernem Getäfel, Holzdecken, marmornen Türeinfassungen, Kachelöfen und ähnlichem ausgestattet. Nach einer Zeit des Verfalles begann Franz Ritter von Goldegg sie 1895 zu erneuern, bis sie aus seinem Besitz in bäuerliche Hand kam.

Nachdem sich ein Herr Kleeberg sehr um ihre Instandsetzung gekümmert hatte, wurde die Burg 1952 von Frau Mastropaolo-Schguanin erworben und als Schlosshotel eingerichtet. Die Räume enthalten zum Teil antike Möbelstücke.

Das Gebäude ist gut erhalten, seine ursprüngliche Struktur ist aber durch die verschiedenen Umbauten sehr verändert worden. Es besitzt zahlreiche Schöpfungen des heimischen Kunstgewerbes und bemerkenswerte Skulpturen, Steinmetzarbeiten und Einlegearbeiten.

Burg Hochnaturns liegt ungefähr einen km weit oberhalb von Naturns.
Am Anfang stand da ein romanischer Turm, der später im mittelalterlichen Stil umgebaut wurde. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Oswald-Turm errichtet.
Zu den ältesten Teilen der Burg zählt der Wehrturm mit Schwalbenschwanzzinnen. Das heutige Burgtor samt Zugbrücke stammt aus dem 16. Jh.

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