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Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist. Um den Bergfried, der aus dem 13. Jh. stammt, liegen der fünfeckige Palast, ein Wohnturm mit Rittersaal und die romanische Kapelle mit Fresken aus dem 14. Jh. Die Burg war ab 1760 verfallen und wurde im vorigen Jahrhundert aber wieder instand gesetzt. Wann Karneid erbaut wurde und wer es erbaute kann man nicht mit Sicherheit nachweisen.   Imposant über dem Eingang in die Porphyrschlucht des Eggentales steht die Burg Karneid, das Wahrzeichen der Gemeinde Karneid.  Sie wurde im 12. Jahrundert erbaut und zählt zu den schönsten Anlagen unseres Landes. Besonders malerisch ist der Hof mit Brunnen, Freitreppen und einer zweigeschossigen Loggia.
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Wann Karneid erbaut wurde und wer es erbaute kann man nicht mit Sicherheit nachweisen. Nach einer alten Überlieferung (Weingartner) soll es ursprünglich den Herren von Greifenstein gehört haben, denen 1289 auch die naheliegende Haselburg gehörte. Auf zwei Seiten fällt der Burghügel steil und tief zur Eggentalschlucht ab, an der Berggseite schneidet ihn ein felsiger Halsgraben ab, und an der am leichtesten zugänglichen Talseite schützen die Burg ein doppelter Zwinger und Tortürme. Zum ursprünglichen Bestand, der vermutlich aus dem späteren 13. Jh. stammt, gehören der schön gemauerte Bergfried, dessen Wohngeschoß zwei alte Fenster mit schmalen Seitensitzen aufweist, die vor den Turm gelegte Burgkapelle, deren romanische Rundapsis nach außen nicht vortritt und die mit interessanten Fresken des 14. und 15. Jh.s ausgeschmückt ist, der Palas, ein isolierter Wohnturm im Westen und die verbindende Ringmauer, die an der Eingangsseite übermauerte Schwalbenschwanzzinnen und das alte, ebenfalls vermauerte Tor zeigt. Im 14. Jh. kamen der äußere Zwinger, im 16. Jh. der heutige Eingang, die Tortürme, auf dem einen die Jahreszahl 1573, die malerische Ausgestaltung der Höfe, das oberste Geschoß des Palas und der erhöhte Bergfried dazu.  Laut einer Urkunde begegnen wir im Jahre 1370 den Herren von Völs, die ihren Einflußbereich von Prösels aus über Steinegg bis nach Bozen vorgeschoben hatten. Jedoch schon 17 Jahre später, 1387, werden die Herren von Lichtenstein mit den Schlössern und Gerichten von Karneid und Steinegg belehnt. Sie konnten diesen Besitz bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1764 halten.  Während ihrer Regierungs- und Verwaltungszeit wurden die bereits erwähnten Um- und Ausbauten größtenteils durchgeführt. Das weitere Schicksal von Schloß Karneid wurde bereits eingangs erwähnt.  Es ist und bleibt nur zu hoffen, daß dieses schöne und unschätzbare Kleinod unserer Gemeinde weiterhin von kunstliebenden und geschichtsbewußten Besitzern verwaltet wird, so daß wir uns mit unseren Nachkommen noch lange daran erfreuen können. Karneid, von dem die Gemeinde ihren Namen bekommen hat, ist der Stolz der Karneider. Das Schloß, das zu den schönsten und besterhaltenen Burgen von Südtirol gehört, ist bereits mehrmals restauriert und wohnlich eingerichtet worden. Im Jahre 1838 kaufte Anton von Goldegg das fast zur Ruine gewordene Schloß auf und ging mit viel Fleiß und gutem Willen daran, die Burg in ihrer einstigen, geschichtlichen Schönheit wiedererstehen zu lassen.  Daß ihm dies zum größten Teil gelungen ist, zeigt das Ergebnis. Noch mehr und mit besonderem Fleiß und Eifer restaurierte der Münchner Erzgießer Ferdinand von Miller Schloß Karneid. In mehreren Jahrzehnten hat er für sich und seine Nachkommen einen Aufenthaltsort geschaffen, der Wohnlichkeit und Geschichte zugleich berücksichtigt. Obwohl die Burg zur Zeit nicht zur Besichtigung freigegeben ist, kann man doch hoffen, daß dies in absehbarer Zeit geschehen wird. Die Gemeindeverwaltung von Karneid führt bereits seit einiger Zeit Verhandlungen mit dem derzeitigen Besitzer Graf Christoph v. Malaisé. Spätestens während des Ferienaufenthaltes des Grafen im Schloß Karneid im Sommer 1977 dürfte sich eine Lösung anbahnen.  Das stolze Schloß Karneid, das nur von zwei Seiten zugänglich ist, blickt erhaben hinein nach Bozen und weit hinauf ins Etschtal. Während man von Bozen und Karneid aus eine stolze, herrschaftliche Burg vor sich hat, erweckt der Anblick von der Eggentaler Schlucht aus den Anschein einer trotzigen, mächtigen und uneinnehmbaren Festung.
Die Ursprünge der Burg Karneid gehen bis auf das Jahr 1200 zurück, die Grundsteine dafür wurden vom Adelsgeschlecht der Greifensteiner gelegt Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist.  Imposant über dem Eingang in die Porphyrschlucht des Eggentales steht die Burg Karneid, das Wahrzeichen der Gemeinde Karneid. Imposant über dem Eingang in die Porphyrschlucht des Eggentales steht die Burg Karneid, das Wahrzeichen der Gemeinde Karneid.