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Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist. Um den Bergfried, der aus dem 13. Jh. stammt, liegen der fünfeckige Palast, ein Wohnturm mit Rittersaal und die romanische Kapelle mit Fresken aus dem 14. Jh. Die Burg war ab 1760 verfallen und wurde im vorigen Jahrhundert aber wieder instand gesetzt. Wann Karneid erbaut wurde und wer es erbaute kann man nicht mit Sicherheit nachweisen.   Imposant über dem Eingang in die Porphyrschlucht des Eggentales steht die Burg Karneid, das Wahrzeichen der Gemeinde Karneid.  Sie wurde im 12. Jahrundert erbaut und zählt zu den schönsten Anlagen unseres Landes. Besonders malerisch ist der Hof mit Brunnen, Freitreppen und einer zweigeschossigen Loggia.
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Einst die Pest durch die Lande zog und auch das Bozner Tal mit ihrem giftigen Hauch in einen großen Friedhof verwandelte, lebte auf dem Schloß Karneid, hoch über dem Eingang ins Eggental, ein Ritter namens Ruprecht. In seiner Angst vor der Pest schloß sich der Burgherr mit den Seinen vollständig von jedem Zuzug ab und gelobte feierlich, daß er mit allen seinen Reisigen und Knappen in Wehr und Warfen naoh Weißenstein pilgern werde, wenn der Schwarze Tod an den Toren Karneids vorübergehe.  Wirklich verschonte die Pest das hochgelegene Schloß. Ritter Ruprecht atmete auf, als der Würgengel das Tal verlassen hatte, vergaß aber bald in neuerwachter Lebenslust sein Gelübde. Doch wenige Jahre nachher ereilte den Ritter die Strafe des Himmels. Eine ansteckende Krankheit drang in das Schloß ein und streckte Ruprecht samt seinem Gesinde in wenigen Tagen auf die Totenbahre. Nach Jahr und Tag regte sich zur Geisterstunde gespenstiges Leben im Schloßhof von Karneid. Rosse wieherten, Rüstungen klirrten, und durch das geöffnete Tor sprengte ein geisterhafter Zug über den Berg hinab. Voran trug der Vogt das Kreuz, der Torwart schwang die Fahne, und von den Hufen der Rosse stoben im scharfen Ritt helle Funken. Hinauf sprengten die Reiter den steilen Weg von Leifers gegen Weißenstein, und als die erste Morgenstunde schlug, war der Zug vor der Wallfahrtskirche angelangt. Ritter und Reisige sprangen von den Pferden; hei, wie klapperten da .bleiche Knochen, T0tenschädel grinsten aus den geöffneten Helmvisieren, unheimlich starrten leere Augenhöhlen in das nächtliche Dunkel.  Vor dem Gnadenbild sank die gewappnete Totenschar in die Knie, Ruprecht und die Seinen schlugen in tiefer Reue ihre Knochenhände an die gepanzerte Brust, und nun, da das Gelübde erfüllt war, wandelten sich die Gerippe in weiße Tauben, erlöste Seelen, die durch die offenen Fenster der Kirche gen Himmel flogen. Es ist kaum glaublich, aber auch diese Burg wurde erobert. Von 1370 bis 1760 war die Burg im Besitz der Liechtensteiner, die im “Elefantenbund” gegen den Herzog Friedl (”mit der leeren Tasche”) stehen. Dieser belagerte und brach die Burg, wobei Hans und Wilhelm von Liechtenstein in seine Gefangenschaft gerieten. So hat sich ein Gutteil  tirolischer Landesgeschichte an dieser stolzen und immer noch großartigen Burg abspielte.
Die Ursprünge der Burg Karneid gehen bis auf das Jahr 1200 zurück, die Grundsteine dafür wurden vom Adelsgeschlecht der Greifensteiner gelegt Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist. In der Vorhalle der Wallfahrtskirche von Maria Weißenstein zeigt ein Deckenfresko aus der Meisterhand Alfons Silbers den Karneider Geisterritt. Voran trug der Vogt das Kreuz, der Torwart schwang die Fahne, und von den Hufen der Rosse stoben im scharfen Ritt helle Funke