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Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist. Um den Bergfried, der aus dem 13. Jh. stammt, liegen der fünfeckige Palast, ein Wohnturm mit Rittersaal und die romanische Kapelle mit Fresken aus dem 14. Jh. Die Burg war ab 1760 verfallen und wurde im vorigen Jahrhundert aber wieder instand gesetzt. Wann Karneid erbaut wurde und wer es erbaute kann man nicht mit Sicherheit nachweisen.   Imposant über dem Eingang in die Porphyrschlucht des Eggentales steht die Burg Karneid, das Wahrzeichen der Gemeinde Karneid.  Sie wurde im 12. Jahrundert erbaut und zählt zu den schönsten Anlagen unseres Landes. Besonders malerisch ist der Hof mit Brunnen, Freitreppen und einer zweigeschossigen Loggia.
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Wer durch das Eggental Richtung Welschenofen spaziert, dies ist jetz möglich da kein Auto mehr auf der alten Strasse fährt, der sieht bereits nach wenigen hundert Metern beim Zurückschauen die Felsenfestung Karneid (465 m) die gegen die Eggentalschlucht durch Himmelhohe Felswände geschützt und von dieser Seite unangreifbar ist.  Die etwas östlich von Bozen gelegene Burg Karneid ragt auf einem steilen, von zwei Seiten scheinbar unersteiglichen Felshügel auf. Die wohl erst im späten 13. Jahrhundert erbaute und 1297 erwähnte Anlage besteht im Wesentlichen aus Bergfried, Palas, Wohnturm, Ringmauer mit Schwalbenschwanzzinnen und Burgkapelle. Im 14. Jahrhundert wurde ein Zwinger hinzugefügt, im 16. Jahrhundert der heutige Eingang, Tortürme und einige Bauten im Inneren. Nachdem die Burg im späten 18. Jahrhundert begann, etwas in Verfall zu geraten, wurde sie von Ferdinand von Miller und seinen Erben sehr schön und historisch korrekt wieder instand gesetzt.   Über die Burg Karneid zog der alte Höhenweg ins Eggental, das auch die Ruine einer Zollstation bei der Burg noch heute dokumentiert. Karneid ist eine der Allerschönsten Burgen des Landes, ein alter Wächter an den Heerwegen und seiner Kostbaren Kapellenfresken wegen eine kunsthistorische Sehenswürdigkeit allerersten Ranges. Wie auf jeder Burg schlägt in der Burgkapelle noch matt pochend das Herz vergangener Zeiten. Der fünfeckige Palas umfasst zusammen mit dem Bergfried, dessen eine Ecke weit in die Kapelle ragt, einen engen malerischen Hof mit einer Zisterne. Die romanische Apsis der Kapelle ist leider nicht mehr vorhanden, da die Wand eingestürzt, und danach zugemauert wurde. Das Innere der Burg bietet eine Fülle schöner bau- und kunstgeschichtlich hoch interessanter Einzelheiten. Die der hl. Anna geweihte Burgkapelle weist besonders wertvolle romanische Fresken auf. Die Kapellenfresken sind bedeutend, wenn auch am Triumphbogen (Kain und Abel, St. Georg, eine Kreuzigung und die Katherinenlegende - um 1350) schlecht erhalten sind. Inzwischen aus Mitteln der Messerschmitt Stiftung tadellos restauriert. Eine Besonderheit ist ein kleines Fresko in einer Nische. Es zeigt Maria (oder die hl. Anna) mit dem Jesukind an der Hand, das einen Beutel oder Tache trägt auf dem Weg zur Schule (?).
Die Ursprünge der Burg Karneid gehen bis auf das Jahr 1200 zurück, die Grundsteine dafür wurden vom Adelsgeschlecht der Greifensteiner gelegt Der Eingang zum Eggental wird von dieser wuchtigen, vieltürmigen Burg bewacht, die auf einem Felsen aufragt und bis Bozen zu sehen ist. Der fünfeckige Palas umfasst zusammen mit dem Bergfried, dessen eine Ecke weit in die Kapelle ragt. Daruf ist ein Fresko mit der Katharinenlegende. Eine Besonderheit ist ein kleines Fresko in einer Nische. Es zeigt Maria (oder die hl. Anna) mit dem Jesukind an der Hand, das einen Beutel oder Tache trägt auf dem Weg zur Schule (?).