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Auf mächtigem Felshügel direkt über der Etsch. Die mittelalterliche Kernburg besteht aus mehreren Wohn- und Ökonomiebauten, die um einen Innenhof angeordnet sind; kein Bergfried. Im 16. Jh. Anbau von Zwingern, drei Außenrondellen und der östlichen Vorburg.

1297 als landesñirstlicher Besitz erwähnt, bis ins 16. Jh. stark wechselnde Pfandbesitzer, 1531-1949 in Händen der Grafen Hendl. Seit 1900 in Staatsbesitz. Umfassende Restaurierungen.
Die ältere Burg nahm nur die Mitte des
Felsens in Anspruch und war klein.

Die langgesteckte Anlage, die die Burg seit
dem 16. Jh. zeigt, mißt über 70 m in der
Länge und kaum 30 m in der Breite.
Wegen seiner Lage musste Schloss
Kastelbell im Laufe der Jahre gegen den
Berg zu immer wieder von neuem durch
den Bau modernerer und stärkerer
Wehranlagen geschützt werden.

1813 und 1824 wurde das Schloss durch Brände weitgehend zerstört. Die Grafen Hendl bauten nur kleinen Teil zu Wohnzwecken wieder auf und somit war das Schloss dazu bestimmt, zur Ruine zu verfallen.

 

 

 

 Burg Kastelbell  im mittleren Vinschgau

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