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Den Kern der Burg bildet der Bergfried und der kleine Palas, der ursprünglich nicht bis zum Turm reicht. Um 1500 wurde er vergrößert und mit der schönen, gewölbten Halle im Erdgeschoß ausgestattet, während die Angriffseite mit einem Zwinger, einer doppelten Vorburg und mit Eckrondellen stärker bewehrt wurde. Nach einem Brand im 18. Jh. erhielt der Palas seine heutige häßliche Gestalt mit den regelmäßigen Fensterreihen. Die älteste Geschichte der Burg ist unbekannt. Nach Meinhard II, der an der Burg viel baute, blieb sie durch Jahrhunderte im Besitz der Landesfürsten und war Sitz des Gerichtes.
Herzog Friedrich, der Landesfürst von Tirol, den seine Gegner den Beinammen “Mit der  leeren Tasche” gegeben haben, kam auf seiner Flucht aus Konstanz Anno 1416 unerkannt  als als Fahrender Sänger in  die Nähe von Landeck. Dort kehrte er auf den Zappenhof  zwischen Tobadil und Perfuchsberg ein und  spielte wie ein fremder Fiedler auf seinem  Instrument alte Volksweisen.   Der gutherzige Bauer lud den Fremden zu Tisch und bewirtete ihn gastlich, worauf  der  Spielmann wie zum Dankein ergreifendes Lied von dem Schicksal eines Fürsten  sang, der  aus seinem Land vertrieben, von allen seinen Freunden und Untertanen  verlassen und  hilflos und unerkannt durch die Welt irre. Der Sang ergriff das Gemüt der guten Bauersleute  derart, dass sie in ihrem Mitleid  Tränen vergossen.   Als nun Friedl sah, wie es um die Herzen seiner Tiroler  beschaffen war, legte er seine  Verkleidung ab und gab sich als Landesfürst zu  erkennen. Die frohe Kunde verbreitete sich  rasch. Am nächsten Sonntag strömte  das Landvolk aus der ganzen Gegend auf dem  Kirchplatz zu Landeck zusammen  und gab seiner Verehrung für den geliebten Fürsten mit  solchem Jubel Ausdruck, dass sich Friedl nach langer Wanderfahrt wieder inmitten seiner  Untertanen sicher und glücklich fühlte. Der Herzog rief : “Ich bin Friedel, euer Landesfürst”  und gab sich damit zu erkennen. - und endloser Jubel ertönte in der Bauernhütte. Schnell  wie der Wind, verbreitete sich die Freudenbotschaft, und am folgenden Tage strömte das Landvolk auf den Kirchplatz zu  Landeck um den heißgeliebten Fürsten zu sehen. Von dieser Flucht des Tiroler Landesfürsten erzählt man noch manch andere Abenteuer. Er begründete eine kurzlebige  (Ältere) Tiroler Linie der Habsburger. Sein populärer Beinamen, der ursprünglich als Spottname entstanden ist, sowie die  zahlreichen Legenden rund um seine Persönlichkeit, machen Friedrich zu einer der bekanntesten Figuren des Mittelalters  in Tirol. 
Gemälde auf Holz - Beschriftung: Inschrift im Hintergrund links: FREDERICVS DVX. / AVSTRIAE Zur Zeit vom Landesfürsten Friedrich IV. war der Kirchplatz wohl noch nicht so dicht verbaut. Museum Galerie Schloss Landecknachhaltiger Multiplikator für  Schloss Landeck ist der Brückenbauer im Tiroler Oberland zwischen Kultur, Mystik, Spiritualität und Wirtschaft und vermittelt einen einzigartigen Erlebnisaspekt für alle Besucher und Gäste. Den Kern der Burg bildet der Bergfried und der kleine Palas, der ursprünglich nicht bis zum Turm reicht.