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Den Kern der Burg bildet der Bergfried und der kleine Palas, der ursprünglich nicht bis zum Turm reicht. Um 1500 wurde er vergrößert und mit der schönen, gewölbten Halle im Erdgeschoß ausgestattet, während die Angriffseite mit einem Zwinger, einer doppelten Vorburg und mit Eckrondellen stärker bewehrt wurde. Nach einem Brand im 18. Jh. erhielt der Palas seine heutige häßliche Gestalt mit den regelmäßigen Fensterreihen. Die älteste Geschichte der Burg ist unbekannt. Nach Meinhard II, der an der Burg viel baute, blieb sie durch Jahrhunderte im Besitz der Landesfürsten und war Sitz des Gerichtes.
Aus der gotischen Bauperiode (15.Jh.)  stammt die Burgkapelle zum hl. Stephan, die in die  Furhalle hineinragt. Ursprünglich stand die Kapelle frei im Hof. In der Kapelle selbst wurden  zwischen 1970 bis 73 zahlreiche Wand und Deckenmalereien mit reichem Blumendekor  freigelegt und restauriert. Die Westwand der Kapelle ist von einem vielfigurigen Fresko  (1522) bedeckt, das in der linken Hälfte die Steinigung des hl. Stephanus, in der rechten  den hl. Michael zeigt. Im Zwickel der Stichkappen zieren die Wappen des Reiches,  Österreichs, Tirols und der Steinbock, das Wappentier der Schrofensteiner, die seit 1515  die Pflege innehatten.  Das Schloss wurde im 13. Jh. von den Grafen von Tirol errichtet. Jahrhunderte lang diente   es als landesfürstlicher Gerichts- und Verwaltungssitz. Nach mehreren Um- und Ausbauten   erhielt die Burg in der ersten Hälfte des 16. Jh. unter den Herren von Schrofenstein ihr   heutiges Aussehen. Sehenswert aus dieser Zeit sind die gotische Eingangshalle mit dem   Gratgewölbe, die Burgkapelle mit reichem Freskenschmuck, Originalbalkendecken und   Reste von Bohlenständerwänden in den Obergeschossen.  Unter den Schrofensteinern   erlebte die Burg und das darunter liegende Dorf seine  Glanzzeit.   Der bakannteste dieses Geschlechts war der fromme Ritter Oswald in dessen  Ära der Bau  der heutigen Burgkapelle St. Stephan. Einst stand sie im Freien bis um die  Kapelle die  prächtige Eingangshalle errichtet wurde und die Kapelle nun im Inneren dieser  Halle steht.. Nach ihrer gründlichen  Renovierung erstrahlt sie nunmehr mit den freigelegten spätgotischen  Fresken als besonderes Kunstjuwel. Die Ranken  mit dreißig verschiedenen Blumenarten und die schönen  Wappenmalereien hat Jörg Kölderer aus Inzing, der berühmte  Baumeister Kaiser Maximilians, geschaffen. Oswald von Schrofenstein (gest. 1497) war mit Praxedis, einer Enkelin des  letzten Minnesängers Oswald von  Wolkenstein verheiratet. Einer ihrer Söhne wurde Bischof von Brixen. Oswald war  Förderer der schönen  gotischen Pfarrkirche von Landeck, ist mit deiner Frau Praxedis, mit der er dreizehn Kinder hatte,  auf der  Predella des von ihm gestifteten  Schrofenstein Altar verewigt. In der Kirche die er als Familiengrabstätte  
Netzrippengewölbe in der Kapelle. In den Zwickeln sieht man Wappen, das Reichswappen Links, Wappen Tirols mit dem Erzherzogshut. Kleiner Hausaltar in einer Nische der Burgkapelle. In der Mitte ist ein Kreuzigungsbild. An der Predella sieht man das Wappen der Schrofensteiner, sowie deren Wappentier, den Steinbock. Museum Galerie Schloss Landecknachhaltiger Multiplikator für  Schloss Landeck ist der Brückenbauer im Tiroler Oberland zwischen Kultur, Mystik, Spiritualität und Wirtschaft und vermittelt einen einzigartigen Erlebnisaspekt für alle Besucher und Gäste. Den Kern der Burg bildet der Bergfried und der kleine Palas, der ursprünglich nicht bis zum Turm reicht.