Die Burg Laudegg ist eine restaurierte Burgruine bei Ladis, einer Gemeinde im Bezirk Landeck des Bundeslandes Tirol.Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand, liegt auf einem Hügel, der gegen das Dorf Ladis sanft, gegen das Tal aber in senkrechter Felswand abfällt. Sie wird 1282 als Sitz des landesfürstlichen Gerichtes Laudeck oder Prutz erwähnt, das nach dem Ausssterben der 1239 zum erstenmal genannten Herren von Laudeck samt der Burg von landesfürstlichen Richtern verwaltet wurde.
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Der Turm hatte ursprünglich keine Zinnen und zeigt schon auf den ältesten Abbildungen kein Dach. Der ursprünglich frei stehende Wohnturm  ist ein seltenes Beispiel dieser Bauform in Tirol. Der Bergfried ist 21 m hoch und von stark kubischer Form. Sein leichtrechteckiger Grundriss hat die Maße von 10,42 Meter im Südwesten, 11,16 Metern im Nordosten, 14,43 Meter im Nordwesten und  14,16 Meter im Südosten. Die Mauer ist 1,95 m dick. Blick von dem Zweiten Burgtor auf den Nordturm oder Richterhaus. Aber ein Richter wohnte hier niemals. Mit der Zeit wurde es als Gefängnis genutzt. Blick vom Richterhaus auf des Zweite Burgtor. Die einst umfangreiche Burg Laudeck, war jahrhunderte lang das Wahrzeichen von Ladis und ist es auch heute noch. Besonders die Lage der Burg auf dem Felsen ist grandios. Auf einen leicht ansteigenden Weg gelangt man an das Burgtor und den Torturm. Durch dieses Tor betritt man den aüßeren Burghof, der gegen Süden nur eine kurze Ringmauer aufweist. Der Rest des Burghofes ist gegen Süden ungeschützt,. Der Bergfried von Ladis aus gesehen. Das malerische Ladis mit seiner stolzen Burg Laudeck (auch Laudegg genannt)  lieg auf der Sonnenterasse des Oberen Gerichts. Der Name "Oberes Gericht" stammt von der Burg Laudeck. Bis zum 16. Jahrhundert war Burg Laudegg dann Verwaltungssitz des Oberen Gerichts, bis dieser nach Ried verlegt wurde. Danach diente sie als Gefängnis und Waffendepot und verfiel allmählich. Die Lage dieser Burg oberhalb von Prutz ist einmalig. Burg Laudegg thront auf einem senkrechten Schieferfelsen beim Ferienort Ladis. Wenn man auf das Sonnenplateau fährt, dann kommt man zuerst nach Ladis, das von der Burgruine aus dem 13. Jahrhundert bewacht wird. Kernstück ist der mächtige Bergfried. An diesen wuchtigen Wohnturm fügt sich im Nordosten die Kapelle und der Palas an. Die Kapelle selbst beherbergt keine kirchlichen Schätze. Die Burgkapelle Nordseite. Meiner Meinung nach beherbergt jede Burgkapelle die noch existiert das matt pochende Herz einer Burg. Diese Kapelle entstand zu Beginn des 16. Jh. Von der einstigen Ausstattung ist nichts mehr vorhanden. Tor zur Burgkapelle und den Bergfried. Der Wohnturm wurde im Frühmittelalter erbaut und 1239 erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg war bis zum 17. Jahrhundert hin Verwaltungssitz des Oberen Gerichts und verfiel allmählich. Bergfried. Eine der Schießscharten durch die 1,90 Meter dicken Mauern. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg, “Castrum Laudekke”, erstmals urkundlich erwähnt, nachdem 1200 der Wohnturm erbaut wurde.
Kernstück ist der mächtige Bergfried. An diesen wuchtigen Wohnturm fügt sich im Nordosten die Kapelle und der Palas an. Im Südosten ist die Burg sturmfrei, im Norden decken Ringmauer und Türme den Zugang zur Burg. Auf Grund von Funden nimmt man an, dass "Laudeck" ursprünglich ein römischer Wachturm war. 1239 werden bereits Herren zu Laudeck urkundlich erwähnt und 1241 als Ministeriale des Grafen von Tirol ausgewiesen. 1263 wird Laudeck als Sitz des Landesgerichtes bezeichnet. Bis Mitte des 15. Jahrhunderts war Laudeck Gerichtssitz in dem auch Schwerverbrecher abgeurteilt wurden. Seit 1964 ist die Burg im Besitz der Familie Prof. Apel, seit 2005 der Familie Möller.
Die in prachtvoller Lage thronende Burg mit dem gewaltigen Bergfried besitzt noch romanische Doppelbogenfenster Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand