Die Burg Laudegg ist eine restaurierte Burgruine bei Ladis, einer Gemeinde im Bezirk Landeck des Bundeslandes Tirol.Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand, liegt auf einem Hügel, der gegen das Dorf Ladis sanft, gegen das Tal aber in senkrechter Felswand abfällt. Sie wird 1282 als Sitz des landesfürstlichen Gerichtes Laudeck oder Prutz erwähnt, das nach dem Ausssterben der 1239 zum erstenmal genannten Herren von Laudeck samt der Burg von landesfürstlichen Richtern verwaltet wurde.
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Eine stolze Burg steht am Felsenrand -  Im Schloss ist Weinen und klagen. - Den Schlossherrn sieht man in eiserner Wehr den Berg hinunterjagen. - Er reitet hinaus in den schweren Kampf, - den Rittern ziemt es zu schützen -  den Glauben, das Land und Weib und Kind - Die Lanzen im Sonnenschein blitzen. - Nach dem 3. Kreuzzug kehrt - Ritter Albrecht heim aus Kampf - und Schlachtgetümmel, - nun jagt er schon den Berg hinan - auf einem stolzen Schimmel. - Der Teich trennt ihn noch von der Burg,  - den muss er rasch durchreiten, - nun kommen schöne Zeiten. - Des Teiches Mitte ist erreicht. - Vom Schloss ein Tücherwinken. - Doch weh, oh weh im tiefen Schlamm - Reiter und Roß versinken. - In lichten Vollmondnächten sieht - den Helm man heut' noch blitzen, - als wollt der Ritter Weib und Kind - im Tode noch beschützen. In diesem Schloss soll ein großer Schatz liegen, den die reichen Besitzer vergraben haben. Einmal wagten zwei junge Burschen, um Mitternacht nach diesem Schatz zu  graben. Wirklich fanden sie zu ihrer Freude eine große eiserne Kiste, neben der aber eine furchtbare Katze saß, die sie anfauchte und auf sie loszuspringen drohte. Sie hatte die Krallen weit geöffnet, um die Schatzjäger zu zerreißen. Da packte die Burschen große Furcht, sie ließen Haue und Schaufel liegen und liefen davon. Seit dieser Zeit hatte niemand mehr Lust, den Schatz zu heben. Der Keller ist für immer verschüttet, aber die Geisterkatze hört man noch heute.
Die in prachtvoller Lage thronende Burg mit dem gewaltigen Bergfried besitzt noch romanische Doppelbogenfenster Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand Der Teich trennt ihn noch von der Burg,  - den muss er rasch durchreiten - Doch weh, oh weh im tiefen Schlamm - Reiter und Roß versinken Im Bergfried liegt ein Pferdeschädel in einer Nische, Vielleicht war dies das Pferd mit dem Der Ritter den Teich überqueren wollte und dabei ertrank.