Die Burg Laudegg ist eine restaurierte Burgruine bei Ladis, einer Gemeinde im Bezirk Landeck des Bundeslandes Tirol.Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand, liegt auf einem Hügel, der gegen das Dorf Ladis sanft, gegen das Tal aber in senkrechter Felswand abfällt. Sie wird 1282 als Sitz des landesfürstlichen Gerichtes Laudeck oder Prutz erwähnt, das nach dem Ausssterben der 1239 zum erstenmal genannten Herren von Laudeck samt der Burg von landesfürstlichen Richtern verwaltet wurde.
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Das kleinste der drei Dörfer auf dem Hochplateau hört auf den hübschen Namen Ladis und wird von der Burg Laudeck aus dem 13. Jahrhundert bewacht. Geprägt wurde das Ortsbild durch die Rätoromanen, die Bauweise im Ortszentrum mit den malerischen Häusern legt noch heute Zeugnis davon ab. Ladis war immer bäuerlich, hatte jedoch im 17. Jahrhundert viel Adel zu Besuch, als die örtliche Mineralwasserquelle ein beliebter Treffpunkt für Kurgäste war.  Wer sowohl im Sommer als auch im Winter Ruhe, eine unaufgesetzte Umgebung, grandiose Bergblicke und Romantik ohne Rummel oder Schickimicki sucht, ist hier richtig. Auf der Sonnenterrasse im Oberen Gericht liegt Ladis 400 m über der Talsohle des Inntales. Markant erscheint auf einem Felssporn die alte Gerichtsburg Laudegg. In einer Mulde zwischen Burgfelsen und Abhang der Samnaungruppe angelegt, ist Ladis wegen seiner Schwefel- und Sauerquellen (Obladiser Sauerbrunn) ein seit dem Mittelalter bekannter Badeort. Die Bedeutung als ehemaliger Gerichtssitz kommt im heutigen Siedlungsbild durch eine Reihe besonders wertvoller mit Fresken versehener Häuser zum Ausdruck. Durch die Seilbahn-Verbindung mit dem Skigebiet von Fiss-Serfaus erlebt Ladis einen Aufschwung des Fremdenverkehrs mit verstärkter Neubautätigkeit um den dicht verbauten Ortskern. Der Ortskern des "alten Ladis" befinden sich einige ganz bemerkenswerte Gebäude, deren Grundmauern nachweislich bis in die Romanik (ca. 1000 - 1300 n. Chr.) zurückreichen. Der romanische Rundbogenstil zeigt sich besonders in den runden Einfahrten und Torbögen. Das Gemeindehaus trägt das "Baurichtscheit" mit der Inschrift "Hannß Märckh hatt Erpaudt das Haus". Der Erbauer war ein hervorragender Steinmetz und lebte um 1520. Die farbenfrohen gut erhaltenen Fresken zeigen in der oberen Reihe, Lukas, Fenstergiebel mit Delfin, Wassermann, Fenstergiebel mit Kopf, Adam und Eva, Fenstergiebel mit Voluten, Markus. In der unteren Reihe ist ein Landsknecht, Orpheus, Gastmahl, Einsiedler. Der angebaute Gasthof Rose trägt an der Giebelfassade die Jahreszahl 1590. Der Erbauer Hanns Märckh war wohl der Enkel von Steinmetz Märckh.
Die in prachtvoller Lage thronende Burg mit dem gewaltigen Bergfried besitzt noch romanische Doppelbogenfenster Die einfache Burg, die ursprünglich nur aus dem bewohnbaren Bergfried, einem kleinen Palas und der verbindenden Ringmauer bestand Am Gemeindehaus befinden sich Eckpilaster mit Wappen mit dem Reichsadler und Malerwappen. Das Haus links ist der Gasthof Rose, der genau so mit Fresken geschmückt ist. Unter den vielen Fresken die Geschichten aus der Bibel darstellen ist auch David und Goliath zu sehen.