Ansitz Lanegg in Bad Mehren Burg Lichtwerth
 
Sonntag, der 23.02.2020  
  Burg Lichtwerth bei Brixlegg
 

Burg Lichtwerth

Die interessante und wohlerhaltene Burg, mit der einst die Hofmark Münster verbunden war, lag ursprünglich wohl auf einer Inninsel und dürfte, dem sehr regelmäßigen Mauerwerk und den vermauerten Fenstern nach zu schließen, im 12. Jh. erbaut worden sein. Um 1200 nennt sich nach ihr ein Zweig der Familie Helbling, im 14. Jh. saß hier eine Linie der Freundsberger, die die Burg 1312 dem Hochstift Salzburg übergaben und von ihm zu Lehen nahmen, 1468 sie aber verkauften. Seit 1543 blieb sie im ununterbrochenen Erbbesitz verwandter Familien, die sie erst 1873 allodifizierten; sie wurde stets bewohnt. Lichtenwert gehört der Familie Inama - Sternegg und ist noch sehr gut erhalten und behaglich eingerichtet.

    Die Burg umfasst den ursprünglich unbewohnten, später aber bewohnbar gemachten Bergfried im Osten, den anschließenden Palas und einen jüngeren, im 17. Jh. erniedrigten Wehrturm und umschließt einen malerischen Hof. Der Palas wurde im 18. Jh. erneuert, an der Außennseite sind aber noch vermauerte romanische Bogenfenster zu erkennen. Vermauerte kleine Rundbogenfenster und Vierecktüren sind auch außen an der mit einem höllzernen Wehrgang versehenen nördlichen Ringmauer sichtbar, so daß offenbar auch hier ein ehemaliger Wohntrakt angenommen werden muß. Nach Westen legt sich der Burg eine geräumige und hochgemauerte Vorburg vor, die Wirtschaftsgebäude einnschließt.
   
Burg Lichtwerth     Burg Lichtweth - Burgtor
 

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